Spital Einsiedeln: Lösung in Sicht?

Bis zum 14. September wollen die Spitalleitungen aus Schwyz, Einsiedeln und Lachen der Politik eigene Lösungsvorschläge zur regierungsrätlichen Spitalstrategie 2020 präsentieren. Dann wird der Schwyzer Kantonsrat tagen und über die Spitalstrategie befinden.

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Aussenansicht des Spitalgebäudes in Einsiedeln. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Aussenansicht des Spitalgebäudes in Einsiedeln. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die drei Spitäler wollen aufzeigen, wie sich das Spitalwesen im Kanton Schwyz so organisieren lasse, dass alle Beteiligten davon profitierten. An einem Gespräch, an dem alle Spitalpräsidenten und -direktoren teilnahmen, wurde dies beschlossen. Geht es nach den Gesprächsteilnehmern, so soll das Spital Einsiedeln «auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Gesundheitswesen des Kantons Schwyz spielen», liessen sie verlauten. In den kommenden Wochen nun sollen Lösungen gefunden werden.

An Positionen nicht gerüttelt

«Wir haben den Willen bekundet, gemeinsam eine Lösung zu finden», sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft Schwyz, Theo Camenzind. Wie konkret die Vorschläge zur Zukunft des Spitals Einsiedeln aussehen könnten, das sei noch nicht besprochen worden. «Die einzelnenen Spitalvertretungen haben an den bereits eingenommenen Positionen festgehalten», so Camenzind. Die Krankenhausgesellschaft Schwyz befürwortet klar die 2-Spital-Strategie des Regierungsrates, wie Lachen auch. Einzig den Einsiedler Verantwortlichen schwebt eine Holdingstruktur vor. «Ich setze grosse Hoffnungen in diese Gespräche», so Alois Gmür, der Einsiedler Spitalpräsident.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.