Spital kritisiert Schwyzer Kantonsrat

Das Spital Schwyz rügt den Kantonsrat. Ein Entscheid sei falsch gewesen, heisst es im Geschäftsbericht.

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Die erste Operation im neuen Operationssaal des Spitals Schwyz. (Bild: Archiv Irene Infanger / Neue SZ)

Die erste Operation im neuen Operationssaal des Spitals Schwyz. (Bild: Archiv Irene Infanger / Neue SZ)

Das Spital Schwyz behandelte 2011 mehr Patienten als im Vorjahr. Die am Dienstag veröffentlichte Patientenstatistik weist für 2011 39'600 Pflegetage aus, rund 1000 mehr als im Jahr 2010. In der Betriebsrechnung resultierte ein Jahresgewinn von 2,6 Millionen Franken. Das Betriebsjahr 2011 war für das Spitalpersonal einmal mehr geprägt von einer regen Bautätigkeit. Unter anderem erhielt das Spital Schwyz eine erneuerte Intensivpflegestation und einen vierten Operationssaal.

Im Geschäftsbericht äussert sich die Trägerin des Spitals, die Schwyzer Krankenhausgesellschaft, kritisch zu einem Kantonsratsbeschluss. Das Kantonsparlament wies vor ein paar Monaten eine Zwei-Spital-Strategie des Regierungsrats ab. Damit kann das Spital Einsiedeln nebst den Spitälern von Schwyz und Lachen weiter bestehen. Dieser Entscheid sei falsch gewesen, erklärt die Krankenhausgesellschaft

«Den drei Spitälern, insbesondere Einsiedeln, fehlt die kritische Grösse für einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb.» Für den Vorstand der Krankenhausgesellschaft Schwyz ist deshalb klar: «Die Aufrechterhaltung des Spitals Einsiedeln in der heutigen Form schwächt die Standorte Lachen und Schwyz.»

Bert Schnüriger

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