SPITAL SCHWYZ: «Man muss nicht nach Luzern»

Im Gesundheitswesen wird Wettbewerb spürbar. Im Spital Schwyz wurde dies am Dienstag deutlich.

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René Orler, Chef-Orhopäde im Kantonsspital Schwyz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

René Orler, Chef-Orhopäde im Kantonsspital Schwyz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Eröffnung eines Kompetenzzentrums für Rückenpatienten in Luzern am 1. November hat das Spital Schwyz aus dem Busch geklopft. An einer Pressekonferenz sagte am Dienstag der Schwyzer Chef-Orthopäde René Orler: «Man muss nicht nach Luzern reisen, um Wirbelsäulenchirurgie zu erhalten.» Denn 90 Prozent aller Fälle könnten auch in einem Spital wie Schwyz abgewickelt werden.

Mit dem Engagement des Spezialisten René Orler vor drei Jahren hat das Spital Schwyz den Bereich der Wirbelsäulenchirurgie stark ausgebaut. Im gleichen Zeitraum sei in Schwyz die Zahl der Rückenpatienten verdreifacht worden. «Bei uns werden aktuell über 100 Wirbelsäuleneingriffe durchgeführt», so Orler.

Dass sich das Spital Schwyz um Rückenpatienten bemüht, sei durchaus im Sinne des Kantons Schwyz, sagte Evelyne Reich, Vorsteherin des kantonalen Amtes für Gesundheit und Soziales. Für die Wirbelsäulenchirurgie habe das Spital seit einem Jahr den Leistungsauftrag des Kantons.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.