Spitalleitung droht mit Gegenwehr

Während die Spitäler in Einsiedeln und Lachen nicht ausbauen dürfen, entsteht in Schwyz ein neuer OP. Das sorgt für Unmut.

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Im und am Spital Schwyz stehen weitere Bautätigkeiten an. In einer Art Zwischenbauetappe werden ein vierter Operationssaal, eine Intensivbehandlungsstation und die Sterilisationsabteilung un- bzw. angebaut. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)

Im und am Spital Schwyz stehen weitere Bautätigkeiten an. In einer Art Zwischenbauetappe werden ein vierter Operationssaal, eine Intensivbehandlungsstation und die Sterilisationsabteilung un- bzw. angebaut. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)

Am Donnerstag gibt die Schwyzer Regierung bekannt, wie die Spitallandschaft im Kanton künftig aussehen soll. Darauf haben die drei Regionalspitäler Schwyz, Einsiedeln und Lachen über ein Jahr lang gebangt.

Wie immer der Entscheid ausfallen werde, das Ärztekollegium versichere, dass man sämtliche möglichen Massnahmen treffen werde, um das Einsiedler Spital zu erhalten, sagt Andreas Pfister, Präsident des Kollegiums des Spitals. Die Investitionen von über 40 Millionen Franken, die anstehen, sind seit einer Weile auf Geheiss der Regierung blockiert.

Ähnlich die Situation im Spital Lachen, das einen Investitionsbedarf von über 145 Millionen Franken geltend macht. Bereits im Herbst sollen dort in einer ersten Etappe 13 Millionen Franken in den Aus- und Neubau etwa der Notfallstation investiert werden. Die Regierung hat das Projekt kürzlich gestoppt.

Beim Spital Schwyz wird seit 2005 fleissig aus- und umgebaut, aktuell entsteht etwa ein vierter Operationssaal. «Da fragt man sich schon, wieso dort gebaut werden darf und bei uns nicht», sagt Pfister. Evelyne Reich vom kantonalen Amt für Gesundheit und Soziales entgegnet: «Das Spital Schwyz hat zum richtigen Zeitpunkt seinen Ausbau lanciert, diese Projekte wurden schon vor längerem von der Regierung bewilligt.»

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.



kst