Erneut Pyros – Stierli will resolut durchgreifen

Am Samstag haben Luzerner Chaoten beim Spiel gegen den FC Basel erneut Pyros gezündet. Nun dürfte die Quittung folgen.

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Während des Spiels haben Basler und Luzerner Chaoten einmal mehr Feuerwerk gezündet. Im Bild der Basler Sektor. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Während des Spiels haben Basler und Luzerner Chaoten einmal mehr Feuerwerk gezündet. Im Bild der Basler Sektor. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Hält FCL-Präsident Walter Stierli Wort, kommen harte Zeiten auf die Fans des Fussballclubs zu. Nachdem beim Thun-Spiel vom 5. November Chaoten haufenweise Pyro-Material gezündet hatten, kündigte Stierli an, beim nächsten vergleichbaren Vorfall hart durchzugreifen. Er sprach unter anderem von einem sofortigen Fahnenverbot in gewissen Fansektoren in der Swissporarena.

Stadionverbote angekündigt

«Die rund 30 Ultras», die laut Stierli den FCL-Fansektor «dirigieren», reagierten am Samstag auf ihre Art: Sie zündeten in Basel erneut Pyro-Fackeln – ganz zum Ärger von Stierli. Dieser sagt nun: «Der FCL-Verwaltungsrat will nach den jüngsten Vorfällen resolut durchgreifen und die Täter mit Stadionverboten bestrafen.»

Entscheid Mitte Woche

Noch nicht äussern will sich der FCL-Präsident zu den angekündigten Massnahmen, also zum Fahnenverbot. Stierli verweist auf die FCL-Verwaltungsratssitzung von Anfang Woche. Mitte Woche will der Verwaltungsrat bekannt geben, ob und in welcher Form die angekündigten Sanktionen durchgezogen werden. Möglich ist, dass ein Fahnenverbot bereits beim nächsten Heimspiel durchgesetzt wird. Am Sonntag ist der FC Servette Gast in der Swissporarena.

Daniel Schriber

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