STAATSRECHNUNG: Schwyz mit 61,5 Millionen Franken Überschuss

Die Rechnung 2007 des Kantons schliesst mit schwarzen Zahlen ab. Das positive Ergebnis resultiert aus ausserordentlichen Ereignissen.

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Regierungsrat Georg Hess bei der Präsentation der Staatsrechnung des Kantons Schwyz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Regierungsrat Georg Hess bei der Präsentation der Staatsrechnung des Kantons Schwyz. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

«Das ist ein sehr guter Abschluss», sagte am Dienstag der Schwyzer Finanzdirektor Georg Hess. Die Zahlen, die er an einer Pressekonferenz in Schwyz präsentierte, seien «ausserordentlich positiv». Sie sind denn auch mit einem Ertragsüberschuss von 61,5 Millionen Franken um 93 Millionen Franken besser als budgetiert. «Das Ertragswachstum liegt deutlich über den Erwartungen. Die Mehrerträge sind auf die hohe Standortattraktivität des Kanton und auf die gute Konjunktur zurückzuführen», sagte Hess.

Bundessteuern wie anno dazumal
Insgesamt liegen die Erträge um zehn Prozent höher als im Jahr 2006. Der Aufwand hingegen ist nur um vier Prozent angestiegen und liegt ungefähr im Rahmen des Voranschlags. Was Hess mit der guten Konjunktur meint, zeigt sich beim kantonalen Anteil an den direkten Bundessteuern. Hier nahm der Kanton letztes Jahr aus Firmengewinnen wieder so viel ein, wie im Rekordjahr 2000 also vor dem 11. September 2001. Mit 199 Millionen Franken liegen aber auch die Eingänge an kantonalen Einkommens- und Vermögenssteuern um zehn Prozent höher als im Jahr zuvor. Viel höher als budgetiert waren mit 30 Millionen Franken auch die Eingänge an Quellensteuern. Regierungsrat und Finanzdirektor Georg Hess: «Sie stammen von der zunehmenden Anzahl von ausländischen Arbeitnehmern im Kanton.» Doppelt so hoch wie budgetiert sind mit 16,4 Millionen Franken die Eingänge bei den Grundstückgewinnsteuern.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.