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Schlägereien zwischen FCL- und Schaffhausen-Fans fordern Verletzte

Nach dem 2:2 in Schaffhausen kam es zum Zusammentreffen der beiden Fanlager. Dabei wurden mehrere Personen verletzt – ein Fan landete gar im Spital.

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Beim Barrage-Spiel in Schaffhausen ging es auch nach dem Abpfiff hitzig weiter: So kam es nach der Partie zu Schlägereien und Scharmützeln zwischen FCL- und Schaffhausen-Fans. Mit im Spiel war dabei «reichlich konsumierter Alkohol», wie die Schaffhauser Polizei in einer Medienmitteilung schreibt. Dem Zusammentreffen vorausgegangen seien zudem Provokationen von Seiten der Schaffhauser Fans.

Um schwerere Zusammenstösse zu verhindern, habe die Polizei gemäss Medienmitteilung eingreifen müssen. Bei dieser Gelegenheit wurde Pfefferspray eingesetzt. Beim Vorfall wurden Personen beider Fangruppen sowie Einsatzkräfte der Schaffhauser Polizei verletzt. Eine Person wurde arretiert und in Haft genommen, ein weiterer Fan musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Ob es sich dabei um Luzerner handelt, bleibt unklar.

Wie ein Video auf Social-Media zeigt, ereignete sich der Zusammenstoss offenbar am Bahnhof. Die Polizei selbst macht dazu keine Angaben.

Bereits vor dem Spiel kam es zu einem Vorfall in der Wefox-Arena: So klaute ein mitgereister Luzerner eine gelbschwarze Schaffhauser Fanfahne aus dem Block der Gastgeber. Mit freiem Oberkörper rannte er danach über das Spielfeld:

Video: LZ

Vor Ort waren am Donnerstagabend um die 2000 Supporter aus Luzern. Wie die Schaffhauser Polizei schreibt, müssen die Sektorzuteilungen und Sicherheitsabschrankungen für weitere Matches mit derart grossem Zuschaueraufkommen «zwingend optimiert werden».

Bereits im Vorfeld der Partie erhöhte die Polizei zudem ihre Sicherheitsvorkehrungen, wie es in einer weiteren Mitteilung heisst. Grund dafür war die unklare Situation bezüglich des zu erwartenden Publikumaufkommens. So wurde die Situation rund um die Wefox-Arena vor und nach dem Fussballspiel mit Kameras überwacht. «Bei strafbaren Handlungen können die Videoaufnahmen insbesondere zur Identifikation mutmasslicher Straftäter beigezogen werden», so die Polizei.

Ebenfalls viele Zuschauer werden in Luzern erwartet: Am Sonntag (16.30 Uhr) beim entscheidenden Rückspiel wird die Swisspor-Arena mit 15'500 Zuschauern ausverkauft sein. (lga)

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