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Ständerat: Schwyzer FDP greift SVP an

Die Schwyzer Freisinnigen spüren den nationalen Aufwind. Sie haben am Mittwochabend in Goldau den Wahlkampf 2019 ­eröffnet und ihre Ziele auf den Tisch gelegt. Jetzt ist klar: Es kommt um den Ständeratssitz zu Kampfwahlen.

Nach dem Schwyzer Toni Dettling, der als Letzter für die FDP als Standesvertreter in Bern war, will die Partei das Mandat zurückerobern.

«15 Jahre ohne Ständeratssitz sind genug. Die Zeit ist überreif», gab Kantonsrat Sepp Marty den Tarif durch. Er wurde von der Versammlung zum Wahlkampfleiter 2019 bestimmt. Marty will dabei nicht nur den Ständeratssitz zurückerobern, sondern auch den Sitz von Petra Gössi, der Küssnachter Nationalrätin und FDP-Schweiz-Präsidentin, verteidigen. Die Partei soll das umsetzen, was Gössi am vergangenen Wochenende vor den nationalen Delegierten forderte. Die Partei soll zu einer Bewegung werden. «Uns haftet zu Unrecht etwas Arrogantes, Distanziertes, Elitäres an», so Marty.

SVP will Doppelmandat verteidigen

«Dass es zu einer Kampfwahl kommt, erstaunt mich nicht», sagt SVP-Präsident Roland Lutz. Die Schwyzer SVP wolle ihre Sitze verteidigen, auch das Doppelmandat im Ständerat, welches Peter Föhn und Alex Kuprecht ­innehaben. Ob die beiden erneut antreten, ist offen. Lutz: «Wir haben Signale, aber sie sind noch nicht spruchreif.»

Offen ist derzeit auch, mit wem die FDP zur Ständeratswahl antreten wird. «Wir haben eine Strategie, aber diese mache ich jetzt noch nicht öffentlich», sagt FDP-Präsidentin Marlene Müller. Derzeit kursieren in Politikerkreisen zwei Namen: Entweder strebt Petra Gössi einen Wechsel in den Ständerat an, was mit ihrer Belastung als Parteipräsidentin eher unwahrscheinlich ist, oder Regierungsrat Kaspar Michel zieht es nach Bern. Für den Finanzdirektor würde die Kandidatur karrieremässig gut passen, könnte er doch anschliessend an das Landammannamt von Schwyz nach Bern wechseln.

(adm)

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