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STÄNDERATSWAHLEN: Vier Parteien unterstützen einen CVP-Mann

Der Kanton Schwyz wird zur Ziet durch zwei SVP-Ständeräte vertreten. Gegen die einseitige Parteienvertretung formiert sich nun Widerstand: Vier Parteien und über 80 Einzelpersonen wollen der Kandidatur von Bruno Beeler (CVP) zum Durchbruch verhelfen.
So stellt das überparteiliche Komitee seinen Kandidaten Bruno Beeler dar: Im frischen Wind flattert die Kravatte. (Bild: PD)

So stellt das überparteiliche Komitee seinen Kandidaten Bruno Beeler dar: Im frischen Wind flattert die Kravatte. (Bild: PD)

Getragen wird die Allianz von den Parteien CVP, BDP, GLP und EVP sowie mehr als 80 Privatpersonen «aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft», wie es in einer Medienmitteilung heisst. Das Unterstützungskomitee stört sich daran, dass Schwyz als einziger Vollkanton im Ständerat zwei Standesvertreter – Peter Föhn und Alex Kuprecht – aus derselben Partei hat. Damit seien aber über 60 Prozent der Schwyzerinnen und Schwyzer gar nicht repräsentiert, stellt das Komitee fest.

Acht wollen in den Ständerat

Das Komitee lanciert nun die Kandidatur des 53-jährigen Goldauers Bruno Beeler. Der Rechtsanwalt ist seit 2008 im Schwyzer Kantonsrat. Für die beiden Schwyzer Ständeratssitze gibt es acht Kandidaturen. Das bisherige SVP-Duo Alex Kuprecht und Peter Föhn tritt erneut an. Die CVP nominierte neben Kantonsrat Bruno Beeler auch den Wollerauer Gemeinderat Marco Casanova.

Ferner kandidiert die parteilose Nathalie Henseler, Chefin der Rotenflue-Bahn, sowie der Parteilose ehemalige Velohändler Albert Knobel aus Altendorf. Zudem schickt die Juso ihren Parteipräsidenten Elias Studer und ihr Vorstandsmitglied Thomas Büeler ins Rennen.

Grosse Listenverbindung gescheitert

Für die Wahlen in den Nationalrat war im August die Idee der GLP für eine grosse Listenverbindung gescheitert. Damit hätte der Besitzstand der drei Sitze der CVP, der FDP und der SP gewahrt werden sollen. Die Initianten waren davon ausgegangen, dass die SVP ihren bisherigen Sitz im Nationalrat quasi auf sicher hat. Allerdings hatten die CVP und die FDP nicht eingelenkt. Für die beiden Parteien waren die inhaltlichen Differenzen gegenüber den anderen Parteien zu gross.

pd/cv/sda

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