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Zentralschweiz: Die Ständerats-Mandate sind heiss begehrt

Vier der zehn Ständeräte in der Zentralschweiz verzichten auf eine erneute Kandidatur. Besonders spannend wird es in den Kantonen Luzern, Zug und Schwyz.
Lukas Nussbaumer
Mitglieder des Ständerats gedenken zu Beginn der letzten Herbstsession der beiden im August verstorbenen früheren Bundeskanzler Annemarie Huber-Hotz und Walter Buser. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone, Bern, 9. September 2019)

Mitglieder des Ständerats gedenken zu Beginn der letzten Herbstsession der beiden im August verstorbenen früheren Bundeskanzler Annemarie Huber-Hotz und Walter Buser. (Bild: Alessandro della Valle/Keystone, Bern, 9. September 2019)

Ausser in Nid- und Obwalden kommt es in allen Zentralschweizer Kantonen mit Sicherheit zu Wechseln in den Ständeratsdelegationen. Vier Schwergewichte unter den zehn Vertretern der Zentralschweiz beenden ihre politische Karriere nämlich: Konrad Graber (CVP, Luzern), Joachim Eder (FDP, Zug), Peter Föhn (SVP, Schwyz) und Isidor Baumann (CVP, Uri).

Total bewerben sich 24 Kandidaten um die zehn zu vergebenen Sitze. Vor vier Jahren traten 29 Personen an, 2011 waren es 23. Die Halbkantone Nid- und Obwalden können nur je eine Person in die Kleine Kammer delegieren.

Luzern: Gmür und Grüter wollen den Saal wechseln

Im grössten Zentralschweizer Kanton bläst SVP-Nationalrat Franz Grüter zum Grossangriff auf den Sitz der CVP, der mit dem Abgang von Konrad Graber frei wird. Der Unternehmer aus Eich führt einen aufwendigen und teuren Wahlkampf – und will so gleichzeitig für ein gutes Resultat bei den Nationalratswahlen sorgen. Dieses braucht der 56-Jährige unbedingt, denn seine Partei läuft Gefahr, eines ihrer drei Mandate in der Grossen Kammer zu verlieren. Es wäre nach 2011 das zweite Mal in der jüngeren Parteigeschichte, dass die SVP einen Nationalratssitz einbüsst.

Damian Müller, FDP, bisher, Hitzkirch, Ständerat, Spezialist Group Communication, 1984. Motivation: «Sicherheit, Klima, soziale Sicherheit und die Beziehung zu Europa und zur Welt betreffen auch uns Luzernerinnen und Luzerner. Ich will mich weiterhin für Lösungen einsetzen.»Damian Müller, FDP, bisher, Hitzkirch, Ständerat, Spezialist Group Communication, 1984. Motivation: «Sicherheit, Klima, soziale Sicherheit und die Beziehung zu Europa und zur Welt betreffen auch uns Luzernerinnen und Luzerner. Ich will mich weiterhin für Lösungen einsetzen.»
Andrea Gmür, CVP, Luzern, Geschäftsführerin Stiftung Josi J. Meier, Nationalrätin, 1964. Motivation: «Für eine erstklassige Bildung, für eine nachhaltige Steuerpolitik, für sichere Sozialwerke, für Stadt und Land!»Andrea Gmür, CVP, Luzern, Geschäftsführerin Stiftung Josi J. Meier, Nationalrätin, 1964. Motivation: «Für eine erstklassige Bildung, für eine nachhaltige Steuerpolitik, für sichere Sozialwerke, für Stadt und Land!»
Franz Grüter, SVP, Eich, Unternehmer, Nationalrat, 1963. Motivation: «Freiheit und Sicherheit bilden das Fundament für eine gut funktionierende Gesellschaft und die Wirtschaft. Beides muss immer wieder neu erarbeitet werden.»Franz Grüter, SVP, Eich, Unternehmer, Nationalrat, 1963. Motivation: «Freiheit und Sicherheit bilden das Fundament für eine gut funktionierende Gesellschaft und die Wirtschaft. Beides muss immer wieder neu erarbeitet werden.»
David Roth, SP, Luzern, Zentralsekretär Syndicom, Präsident SP Kanton Luzern, 1985. Motivation: «Mensch und Umwelt stelle ich über die Profite von ein paar Wenigen.»David Roth, SP, Luzern, Zentralsekretär Syndicom, Präsident SP Kanton Luzern, 1985. Motivation: «Mensch und Umwelt stelle ich über die Profite von ein paar Wenigen.»
Monique Frey, Grüne, Emmen, Dr. Agronomin ETH, Fachberaterin Ernährungssicherheit, Kantonsrätin, 1965. Motivation: «Im Zentrum meiner politischen Arbeit stehen das Klima und die Solidarität zwischen den Kantonen und global.»Monique Frey, Grüne, Emmen, Dr. Agronomin ETH, Fachberaterin Ernährungssicherheit, Kantonsrätin, 1965. Motivation: «Im Zentrum meiner politischen Arbeit stehen das Klima und die Solidarität zwischen den Kantonen und global.»
Michèle Graber, GLP, Udligenswil, Zahnärztin, ÜK-Geschäftsstellenleiterin, 1965. Motivation: «Ich setze mich für eine liberale Gesellschaft und Wirtschaft ein, mit Toleranz und Respekt gegenüber Menschen und Umwelt.»Michèle Graber, GLP, Udligenswil, Zahnärztin, ÜK-Geschäftsstellenleiterin, 1965. Motivation: «Ich setze mich für eine liberale Gesellschaft und Wirtschaft ein, mit Toleranz und Respekt gegenüber Menschen und Umwelt.»
Florian Studer, parteilos, Luzern, Agronom, 1986. Motivation: «Der Klimawandel ist Realität. Wir müssen raus aus den Fossilen. Jetzt. Schaffen wir die Energiewende nicht, zerstören wir die Zukunft unserer Kinder.»Florian Studer, parteilos, Luzern, Agronom, 1986. Motivation: «Der Klimawandel ist Realität. Wir müssen raus aus den Fossilen. Jetzt. Schaffen wir die Energiewende nicht, zerstören wir die Zukunft unserer Kinder.»
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Ständeratskandidaten Luzern 2019

Die gleiche Strategie wie Franz Grüter verfolgt Andrea Gmür-Schönenberger. Auch die Stadtluzerner CVP-Nationalrätin möchte in die Kleine Kammer wechseln, und auch sie braucht bei den Nationalratswahlen ein top Ergebnis, weil der dritte Sitz der CVP genauso stark wackelt wie jener der SVP. Der 55-jährigen Kantilehrerin werden bessere Chancen als Grüter eingeräumt. Dies auch deshalb, weil CVP und FDP mit einer gemeinsamen Liste antreten. Die Wiederwahl von FDP-Ständerat Damian Müller, der 2015 auf Parteikollege Georges Theiler folgte, gilt als sehr wahrscheinlich.

Im ersten Wahlgang dürfte es allerdings weder Müller noch einem der neuen Anwärter reichen, weil die Kandidaten von SP, Grünen und GLP viele Stimmen holen werden. Alle Drei sind kantonsweit bekannt und zählen innerhalb ihrer Parteien zu den Schwergewichten: SP-Präsident David Roth genauso wie die Fraktionschefinnen von Grünen und GLP im Kantonsrat, Monique Frey und Michèle Graber.

Zug: FDP und SVP treten mit populären Kandidaten an

Im Kanton Zug verzichtet der 2011 in den Ständerat gewählte FDP-Vertreter Joachim Eder auf eine weitere Kandidatur. Wer die Nachfolge des früheren Regierungsrats antreten kann, ist offen. Ist es sein Parteikollege und populäre alt Regierungsrat Matthias Michel? Oder schafft der amtierende Finanzdirektor Heinz Tännler den Sprung in die Kleine Kammer? Der frühere FDP- und heutige SVP-Politiker genoss als OK-Präsident des Eidgenössischen Schwingfests von Zug in jüngster Vergangenheit jedenfalls grosse Aufmerksamkeit.

Peter Hegglin, CVP, bisher, Edlibach, Ständerat, 1960. Motivation: «Gerne politisiere ich weiter in Bern. Mein Einsatz gilt optimalen Wirtschaftsbedingungen, nachhaltigem Schutz der Natur und einem guten uns bezahlbaren Gesundheitswesen.»»Peter Hegglin, CVP, bisher, Edlibach, Ständerat, 1960. Motivation: «Gerne politisiere ich weiter in Bern. Mein Einsatz gilt optimalen Wirtschaftsbedingungen, nachhaltigem Schutz der Natur und einem guten uns bezahlbaren Gesundheitswesen.»»
Barbara Gysel, SP, Zug, Executive Master of Arts Management, Mitglied Geschäftsleitung, 1977. Motivation: «Wir wollen gemeinsam Sorge tragen, dass soziale und ökologische Aspekte nicht aus dem Fokus geraten.»Barbara Gysel, SP, Zug, Executive Master of Arts Management, Mitglied Geschäftsleitung, 1977. Motivation: «Wir wollen gemeinsam Sorge tragen, dass soziale und ökologische Aspekte nicht aus dem Fokus geraten.»
Matthias Michel, FDP Oberwil, Rechtsanwalt, 1963. Motivation: «Mit innovativen Lösungen mitgestalten, unter sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten, das sehe ich als meine Aufgabe. Für die Generation unserer Kinder.»Matthias Michel, FDP Oberwil, Rechtsanwalt, 1963. Motivation: «Mit innovativen Lösungen mitgestalten, unter sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten, das sehe ich als meine Aufgabe. Für die Generation unserer Kinder.»
Andrea Sidler Weiss, parteilos, Zug, Lehrerin, 1963. Motivation: «Mir ist wichtig, eine unabhängige Sichtweise als erste Frau aus Zug in den Ständerat zu bringen. Ich bin bereit, meine politische und persönliche Erfahrung dafür zu nutzen.»Andrea Sidler Weiss, parteilos, Zug, Lehrerin, 1963. Motivation: «Mir ist wichtig, eine unabhängige Sichtweise als erste Frau aus Zug in den Ständerat zu bringen. Ich bin bereit, meine politische und persönliche Erfahrung dafür zu nutzen.»
Heinz Tännler, SVP, Zug, Regierungsrat, 1960. Motivation: «Ich bin motiviert,meine Erfahrung in Bern einzubringen. Ich verspreche, keine Mandate als Ständerat anzunehmen, ausser sie sind gemeinnütziger und unbezahlter Natur.»Heinz Tännler, SVP, Zug, Regierungsrat, 1960. Motivation: «Ich bin motiviert,meine Erfahrung in Bern einzubringen. Ich verspreche, keine Mandate als Ständerat anzunehmen, ausser sie sind gemeinnütziger und unbezahlter Natur.»
Stefan Thöni, Parat, Steinhausen, Unternehmer, Informatikingenieur, 1985. Motivation: «Ich möchte mich für Freiheit und Teilhabe einsetzen, eine Kombination, die von keinem anderen Kandidaten und keiner anderen Partei geboten wird.»Stefan Thöni, Parat, Steinhausen, Unternehmer, Informatikingenieur, 1985. Motivation: «Ich möchte mich für Freiheit und Teilhabe einsetzen, eine Kombination, die von keinem anderen Kandidaten und keiner anderen Partei geboten wird.»
Tabea Zimmermann Gibson, Alternative - die Grünen, Zug, Kantonsschullehrerin, 1970. Motivation: «Ich setze mich ein für ein gesundes Klima und gelebte Gleichstellung. Selbstverantwortung und Gemeinwohl ergänzen sich, auch zum Wohl künftiger Generationen.»Tabea Zimmermann Gibson, Alternative - die Grünen, Zug, Kantonsschullehrerin, 1970. Motivation: «Ich setze mich ein für ein gesundes Klima und gelebte Gleichstellung. Selbstverantwortung und Gemeinwohl ergänzen sich, auch zum Wohl künftiger Generationen.»
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Ständeratskandidaten Zug

Barbara Gysel von der SP – sie kandidierte schon vor vier Jahren – sowie Tabea Zimmermann Gibson von den Alternativen sind genauso Aussenseiterinnen wie die frühere CVP-Stadträtin Andrea Sidler Weiss, die als Parteilose kandidiert.

Obwohl als Bisheriger über einen Bonus verfügend, kann sich der 2015 in den Ständerat gewählte ehemalige Regierungsrat Peter Hegglin von der CVP nicht zurücklehnen. Seine früheren Regierungskollegen Matthias Michel und Heinz Tännler könnten ihm durchaus gefährlich werden.

Schwyz: CVP und FDP greifen nach dem zweiten SVP-Sitz

Neben Luzern und Zug steuert auch Schwyz auf einen hochspannenden Wahlsonntag zu. Die grosse Frage lautet: Kann die SVP ihre seit 2011 gehaltenen beiden Sitze verteidigen? Schliesslich muss die Partei den Rücktritt ihres Aushängeschilds Peter Föhn verkraften. Föhn schnappte sich vor acht Jahren den Sitz von CVP-Vertreter Bruno Frick – nun versuchen die Christdemokraten mit Regierungsrat Othmar Reichmuth, die alte Ordnung wiederherzustellen. Seine Chancen sind intakt, zumal der populäre Politiker auch auf der Liste der SP aufgeführt ist.

Alex Kuprecht, bisher, SVP, Pfäffikon, Ständerat, Relation Manager, 1957. Motivation: «Wir haben alle Kraft aufzubringen, das 3-Säulen-Konzept für die Zukunft zu festigen. AHV und berufliche Vorsorge stehen im Mittelpunkt.»Alex Kuprecht, bisher, SVP, Pfäffikon, Ständerat, Relation Manager, 1957. Motivation: «Wir haben alle Kraft aufzubringen, das 3-Säulen-Konzept für die Zukunft zu festigen. AHV und berufliche Vorsorge stehen im Mittelpunkt.»
Pirmin Schwander, SVP, Lachen, Nationalrat, Dr. oec. publ., Unternehmer, 1961. Motivation: «Freiheit ist das höchste Gut. Sie hat Vorrang, auch vor Sicherheit und insbesondere vor Wohlstand.»Pirmin Schwander, SVP, Lachen, Nationalrat, Dr. oec. publ., Unternehmer, 1961. Motivation: «Freiheit ist das höchste Gut. Sie hat Vorrang, auch vor Sicherheit und insbesondere vor Wohlstand.»
Othmar Reichmuth, CVP, Illgau, Regierungsrat, 1964. Motivation: «Ich setze mich ein für eine eigenständige Schweiz, die ihre Ressourcen schützt, Sicherheit und Bildung bietet, sich an christlichen Werten und unseren Traditionen orientiert.»Othmar Reichmuth, CVP, Illgau, Regierungsrat, 1964. Motivation: «Ich setze mich ein für eine eigenständige Schweiz, die ihre Ressourcen schützt, Sicherheit und Bildung bietet, sich an christlichen Werten und unseren Traditionen orientiert.»
Kaspar Michel, FDP, Rickenbach, Regierungsrat, 1970. Motivation: «Ich will die Schwyzer Anliegen tatkräftig und konstruktiv einbringen. Für Altersvorsorge, Gesundheit, Klima, EU und Sicherheit braucht es bürgerliche, tragbare Lösungen.»Kaspar Michel, FDP, Rickenbach, Regierungsrat, 1970. Motivation: «Ich will die Schwyzer Anliegen tatkräftig und konstruktiv einbringen. Für Altersvorsorge, Gesundheit, Klima, EU und Sicherheit braucht es bürgerliche, tragbare Lösungen.»
Michael Fuchs, SP, Küssnacht, Geologe, 1974. Motivation: «Ich engagiere mich für Mensch und Umwelt: faire Löhne, bezahlbare Krankenkassen, alternative Energien, gute Betreuungsangebote für Familien. Für alle statt für wenige.»Michael Fuchs, SP, Küssnacht, Geologe, 1974. Motivation: «Ich engagiere mich für Mensch und Umwelt: faire Löhne, bezahlbare Krankenkassen, alternative Energien, gute Betreuungsangebote für Familien. Für alle statt für wenige.»
Honorata Züger, Mit Vertrauen, Mut und Pflichten für die Schweiz, Markovice (Polen), Lehrerin, 1968, Motivation: «Das Wohl, die seelische Kraft und Freiheit des Schweizer Volkes liegen mir am Herzen. Dazu soll die fünfte Schweiz unterstützt werden.»Honorata Züger, Mit Vertrauen, Mut und Pflichten für die Schweiz, Markovice (Polen), Lehrerin, 1968, Motivation: «Das Wohl, die seelische Kraft und Freiheit des Schweizer Volkes liegen mir am Herzen. Dazu soll die fünfte Schweiz unterstützt werden.»
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Ständeratskandidaten Schwyz

Ebenso gut sind die Aussichten für einen weiteren bekannten Regierungsrat: Finanzdirektor Kaspar Michel von der FDP. Er kann in jüngster Zeit nicht nur bessere Rechnungen präsentieren, sondern erhält als amtierender Landammann auch noch besonders viele Auftrittsmöglichkeiten.

Viel mediale Präsenz geniesst auch der frühere Auns-Präsident Pirmin Schwander. Der seit 2003 im Nationalrat agierende SVP-Politiker soll den Sitz von Peter Föhn einnehmen. Trotz gewichtiger Gegner aus dem Regierungsrat kann der Ausserschwyzer Schwander für seine Partei die Kohlen aus dem Feuer holen. Unbestritten scheint die Wiederwahl von Parteikollege Alex Kuprecht, der Schwyz seit 2003 im Stöckli vertritt.

Die SP tritt mit dem ehemaligen Küssnachter Bezirksammann Michael Fuchs an. Seine Kandidatur ist chancenlos wie jene von Honorata Züger, die von Polen aus kandidiert.

Uri: Fast-Bundesrätin Z’graggen wird CVP-Sitz verteidigen

Der vierte zurücktretende Zentralschweizer Ständerat heisst nach Konrad Graber (Luzern), Joachim Eder (Zug) und Peter Föhn (Schwyz) Isidor Baumann. Der CVP-Politiker war vor seiner Wahl in den Ständerat 2011 während zwölf Jahren Regierungsrat – nun will es ihm Parteikollegin Heidi Z’graggen gleichtun. Die Fast-Bundesrätin sitzt seit 2004 in der Urner Regierung und hat beste Aussichten, Baumanns Platz im Ständerat zu übernehmen – im zweiten Anlauf: Z’graggen kandidierte schon 2010, wurde aber vom damaligen parteilosen Finanzdirektor Markus Stadler geschlagen. Den Regierungsrat wird Z’graggen unabhängig vom Ausgang der Ständeratswahlen verlassen.

Heidi Z’graggen, CVP, Erstfeld, Regierungsrätin, 1966. Motivation: «Ich setze mich für einen starken Kanton Uri auf Bundesebene ein und für die Schweiz, das als hervorragendes und sicheres Land auch künftig erfolgreich bleibt.»Heidi Z’graggen, CVP, Erstfeld, Regierungsrätin, 1966. Motivation: «Ich setze mich für einen starken Kanton Uri auf Bundesebene ein und für die Schweiz, das als hervorragendes und sicheres Land auch künftig erfolgreich bleibt.»
Josef Dittli, FDP, bisher, Attinghausen, Ständerat, 1957. Motivation: «Mit meinem gewonnenen Netzwerk setze ich mich dafür ein, möglichst viel zu einer positiven Zukunft unseres Landes beizutragen.»Josef Dittli, FDP, bisher, Attinghausen, Ständerat, 1957. Motivation: «Mit meinem gewonnenen Netzwerk setze ich mich dafür ein, möglichst viel zu einer positiven Zukunft unseres Landes beizutragen.»
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Ständeratskandidaten Uri

Der zweite Urner Ständeratssitz wird auch in der kommenden Legislatur von Josef Dittli eingenommen werden. Der FDP-Politiker wurde 2015 als Nachfolger von Markus Stadler gewählt und sass vorher zusammen mit Heidi Z’graggen in der Regierung – er als Finanzdirektor, die CVP-Frau als Justizdirektorin.

Obwohl Dittli und Z’graggen die einzigen Kandidaten sind, kommt es am 20. Oktober zu einer Wahl. Der Kanton Uri kennt keine stillen Wahlen; es können sich bis zum Wahltag theoretisch noch Kandidaten melden.

Nid- und Obwalden: Beide Bisherigen in stiller Wahl gewählt

In Nid- und Obwalden sind die Ständeratswahlen bereits entschieden. Bis zum Eingabeschluss vom 2. September meldeten sich keine Herausforderer der amtierenden Ständeräte. Der Nidwaldner FDP-Politiker Hans Wicki wurde 2015 erstmals gewählt, der Obwaldner Erich Ettlin von der CVP ebenfalls vor vier Jahren. Beide sind nun in stiller Wahl gewählt. Vor vier Jahren traten in Ob- und Nidwalden je drei Kandidaten an. Erich Ettlin, der ehemalige Chef der Obwaldner Steuerverwaltung, und Hans Wicki, der damalige Baudirektor, setzten sich durch.

Hans Wicki, FDP, bisher Hergiswil, Ständerat, 1964. Motivation: «Ich kann Nidwalden und seine Anliegen in Bern wirkungsvoll vertreten, weil ich durch meine bisherigen Tätigkeiten bekannt und bestens vernetzt bin.»Hans Wicki, FDP, bisher Hergiswil, Ständerat, 1964. Motivation: «Ich kann Nidwalden und seine Anliegen in Bern wirkungsvoll vertreten, weil ich durch meine bisherigen Tätigkeiten bekannt und bestens vernetzt bin.»
Erich Ettlin, CVP, bisher, Kerns, Ständerat, 1962. Motivation: «In vier Jahren im Ständerat wurden Projekte abgeschlossen, aber es bleibt viel zu tun. Im Gesundheitswesen und der Altersvorsorge werde ich mich einsetzen.»Erich Ettlin, CVP, bisher, Kerns, Ständerat, 1962. Motivation: «In vier Jahren im Ständerat wurden Projekte abgeschlossen, aber es bleibt viel zu tun. Im Gesundheitswesen und der Altersvorsorge werde ich mich einsetzen.»
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Ständeratskandidaten Nid- und Obwalden

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