Start für Winterbaustelle Gibelhorn

Nach Abschluss der Rodungs- und Felsreinigungsarbeiten für den Strassenbau Gibelhorn werden die Arbeiten im Winter grösstenteils eingestellt. Nur der Bau von zwei Entwässerungsableitungen geht weiter.

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Erst muss der Wald gerodet werden, bevor die Strasse ausgebaut werden kann. (Bild: Andreas Oppliger / Neue SZ)

Erst muss der Wald gerodet werden, bevor die Strasse ausgebaut werden kann. (Bild: Andreas Oppliger / Neue SZ)

Für die Winterbaustelle auf dem Gibelhorn soll noch vor Wintereinbruch ein Kran aufgestellt werden. Dank den Entwässerungsableitungen soll das Strassenwasser gefasst und kontrolliert in die Muota geleitet werden, teilt das Baudepartement des Kantons Schwyz mit.

Kantonsstrasse drei Nächte gesperrt

Zur Erschliessung der Baustelle werde der Unternehmer eine Portalkonstruktion über der Strasse aufstellen, auf dem der Baukran zu stehen kommt. Für diese Installationen sowie zur provisorischen Sicherung einer alten, abrutschenden Stützmauer müsse die Kantonsstrasse voraussichtlich während drei Nächten gesperrt werden. Die Sperrungen erfolgen wie bereits gewohnt zwischen 22.30 Uhr und 5 Uhr und nehmen Rücksicht auf die Theatervorstellungen in Muotathal.

Die beiden ersten Nachtsperrungen mit Umleitungen über Aufiberg respektive Oberschönenbuch finden am Mittwoch, 9. November, sowie am Donnerstag, 10. November, statt. Während den Bauarbeiten für die Entwässerungsableitungen sei die Strasse praktisch immer zweispurig ohne Verkehrsbehinderung befahrbar. In Ausnahmefällen könne es bei Materialanlieferungen zu einzelnen Behinderungen kommen.

Provisorische Auffangnetze

Mit den nun durchgeführten Rodungsarbeiten ist Platz für den Einbau der grossen und massiven Steinschlagschutznetze geschaffen worden, welcher ab dem nächsten Frühjahr erfolgt. In der Zwischenzeit übernehmen die zusätzlich montierten, temporären Auffangnetze die Schutzfunktion des fehlenden Baumgürtels entlang der Kantonsstrasse.

pd/bep