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STATISTIK: Zentralschweiz hat die wenigsten Abtreibungen

Immer weniger Schwangerschaften werden in der Schweiz abgebrochen. Die niedrigste Abbruchrate weist die Zentralschweiz auf.
Symbolbild (Bild: KEYSTONE / Christian Beutler)

Symbolbild (Bild: KEYSTONE / Christian Beutler)

Gesamtschweizerisch wurden im Jahr 2014 noch 10'249 Abtreibungen vorgenommen, 235 weniger als im Vorjahr.

Damit ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche zum vierten Mal in Folge rückläufig, wie die am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. 2010 waren noch 11'000 Abtreibungen registriert worden. Die Rate dieser Eingriffe pro 1000 Frauen im gebärfähigen Alter ging im selben Zeitraum von 7,1 auf 6,5 zurück.

Die Genferseeregion wies 2014 die höchste Quote auf: Pro 1000 Frauen zwischen 15 und 44 Jahren gab es 9,1 Abbrüche. An zweiter Stelle folgte Zürich mit einer Quote von 7,4. Am tiefsten war der entsprechende Wert in der Zentralschweizmit 4,2.

Wie schon 2013 wurden 95 Prozent der Abtreibungen in den ersten 12 Schwangerschaftswochen vorgenommen. In dieser Zeit ist der Abbruch laut Fristenregelung straflos, wenn die Schwangere eine Notlage geltend macht und einen Eingriff schriftlich verlangt.

In 70 Prozent der Fälle wurde die Abtreibung medikamentös durchgeführt. Bei den übrigen Abbrüchen kam eine chirurgische Methode zum Einsatz.

sda/nop

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