Stefan Aschwanden ist der neue CVP-Chef

Die Delegierten der kantonalen CVP wählten einen neuen Präsidenten. Dieser stammt aus dem inneren Kantonsteil. Neu besetzt wurde auch das Präsidium der Partei.

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Stefan Aschwanden. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Stefan Aschwanden. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Stefan Aschwanden aus Goldau ist der neue Präsident der CVP des Kantons Schwyz. Der 53-jährige Jurist löst Rolf Güntensperger aus Reichenburg ab. Der heute 48-jährige Güntensperger führte die Partei seit 2004. Erneuert wurde auch das Präsidium der kantonalen CVP. Aus dem Präsidium zurückgetreten sind Kantonsrat Bruno Beeler, Meinrad Geisser, Säckelmeister von Gersau, Regina Käppeli von der Jungen CVP und Medienchef Konrad Schuler. Für sie wurden gewählt Philipp Dobler und Rahel Bürgler. Seine Mitarbeit, vor allem im Bereich Personal, sagte alt Regierungsrat Werner Inderbitzin zu. Er nimmt auf eigenen Wunsch nicht im Präsidium Einsitz.

«Lieber ausser Dienst»
Ins Präsidium wiedergewählt wurden Regierungsrat Lorenz Bösch, Nationalrat Reto Wehrli, Fraktionschef Marcel Buchmann, Ruedi Honegger, Kantonsrat Andreas Meyerhans, Anna Kamer, Maria Züger und Augustin Mettler. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. «Ich wurde hier als alt Kantonsrat angekündigt», sagte der frisch gewählte Präsident Stefan Aschwanden. «Aber alt Regierungsrat Franz Marty und ich hätten es lieber, wenn wir nicht als alt, sondern als ausser Dienst bezeichnet würden.»

Es stimme, er habe sich eigentlich nach seinem Rücktritt aus dem Kantonsrat und der Verfassungskommission des Kantons auf den politischen Ruhestand gefreut. «Aber andere CVP-Mitglieder hatten da etwas dagegen.» Ganz ohne Forderungen zu stellen, hätte er sich aber nicht überreden lassen, so Aschwanden. So verlangte er als Basis für seine Präsidialtätigkeit unter anderem neue Statuten.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.