Steht das Plöder vor dem Aus?

Das Plöder der Schwyzer Greifler auf dem Hauptplatz blickt in eine ungewisse Zukunft. Denn seit diesem Jahr brauchen sie eine Bewilligung der Polizei.

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In Brunnen lesen «Loränz vo Ingebohl» und «Walter vu Schönebuech» (rechts) das Plöder vor. (Bild: Archiv Bert Schnüriger/Neue SZ)

In Brunnen lesen «Loränz vo Ingebohl» und «Walter vu Schönebuech» (rechts) das Plöder vor. (Bild: Archiv Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Schwyzer Greifler ziehen jedes Jahr am Dreikönigstag mit ihren Trichlen auf den Hauptplatz in Schwyz. Dort tragen sie dann, nach dreimaligem Marsch um den Dorfbrunnen, ihre unterhaltsamen und amüsanten Plöder vor.

Dieses Jahr schlossen sie ihre Sprüche aber mit einer weniger freudigeren Tatsache. Sie warfen die Frage auf, ob dieser Jahrhunderte alte Anlass künftig überhaupt noch statt findet. Denn seit diesem Jahr brauchen die Greifler eine Bewilligung des verkehrstechnischen Dienstes der Polizei. Und die kostet in diesem Fall 300 Franken, was für einen Verein wie die Schwyzer Greifler einen nicht unwesentlichen Betrag darstellt. So liessen sie denn auch die von ihnen aufgeworfene Frage unbeantwortet.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.