STEINBRUCH: Der Zingel-Abstimmungskampf ist angelaufen

Am 1. Juni stimmt die Gemeinde Schwyz über den Steinbruch Zingel ab. Die Firma und ihre Gegner sind jetzt aktiv geworden.

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Kibag-Regionalleiter Theo Desax im Steinbruch Zingel in Seewen. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Kibag-Regionalleiter Theo Desax im Steinbruch Zingel in Seewen. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

In Seewen möchte die Firma Kibag ihren Steinbruch Zingel während rund 20 Jahren weiter betreiben. Dazu soll angrenzend an das heutige Areal in Richtung Lauerz am Abhang des Urmibergs eine weitere Steinbruchmulde ausgebrochen werden. Für dieses Vorhaben ist in der Gemeinde Schwyz eine Umzonung notwendig. Die Gemeindeversammlung hat diese Vorlage an die Urnenabstimmung vom 1. Juni überwiesen.

«Naturpark Zingel»
Die Steinbruchfirma Kibag streut dieser Tage eine Werbebroschüre in die Haushaltungen der Gemeinde Schwyz. Darin wirbt Kibag-Regionalleiter Theo Desax für ein Ja. Mit der Umzonung könne eine traditionsreiche Arbeit fortgesetzt werden. «Im Laufe der letzten gut hundert Jahre wurden die Abbautechniken ständig verbessert; sie sind heute viel umweltschonender. So wird der Abbau neu mit einem halbunterirdischen Verfahren erfolgen», schreibt Desax. Gleichzeitig könnten «wertvolle Arbeitsplätze gesichert werden». Desax bezeichnet die heutige Steinbruchmulde als «Naturpark Zingel».

Bert Schnüriger

HINWEIS
Am kommenden Donnerstag und Freitag
(15. und 16. Mai) kann der Steinbruch jeweils von 17 bis 19 Uhr unter kundiger Führung besichtigt werden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.