STEINBRUCH: Die Kibag klagt vor Verwaltungsgericht

In Seewen liegt zwar die Baubewilligung für einen Steinbruch vor. Trotzdem wird dieser nicht eröffnet.

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Szene von Vorarbeiten für die Steinbrucherweiterung. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Szene von Vorarbeiten für die Steinbrucherweiterung. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Firma Kibag hat von der Gemeinde Schwyz die Baubewilligung für ein Grossprojekt erhalten. Sie darf in den nächsten Jahrzehnten bei ihrem bisherigen Steinbruch Zingel 2,4 Millionen Kubikmeter Hartgestein aus dem Urmiberg brechen. Allerdings liegt der Baubewilligung eine Auflage des kantonalen Amts für Umweltschutz bei. Dort wird festgehalten, die Steinbruchmulde dürfe um 80 Meter weniger tief gegraben werden als geplant.

Mit dieser Einschränkung gehe ihr mehr als die Hälfte des geplanten Abbauvolumens verloren, klagt die Kibag. Man habe die Geologie genügend abgeklärt. Die Steinbruchfirma hat sich zunächst erfolglos mit einem Rekurs beim Schwyzer Regierungsrat gewehrt. Jetzt hat sie sich ans kantonale Verwaltungsgericht gewandt und dort eine Beschwerde gegen die Auflage der kantonalen Stelle eingereicht. Im Zingel laufen darum erst Vorarbeiten, der eigentliche neue Steinbruch wurde noch nicht eröffnet.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.