STEINEN: Das Gefahrenpotenzial ist jetzt festgelegt

Der Kanton hat die Teilgefahrenkarte Spiegelberg genehmigt. Im Gebiet Stigli- und Wylerbächli kann weiterhin gebaut werden.

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Der Stiglibach (Bildmitte), der bei der Bitzi in die Steineraa mündet, kann sich in einen reissenden Wildbach verwandeln. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Der Stiglibach (Bildmitte), der bei der Bitzi in die Steineraa mündet, kann sich in einen reissenden Wildbach verwandeln. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Das Ergebnis der Teilgefahrenkarte Spiegelberg Steinen ist bekannt. Gemäss Gemeinderat Erich Vokinger betrifft die Teilgefahrenkarte hauptsächlich den Stiglibach und das Wylerbächli.

«Wir haben von den kantonalen Stellen den Entwurf zur Teilgefahrenkarte erhalten», bestätigt Erich Vokinger. Beide Gewässer, im Normalzustand eher kleine Rinnsale, sind der Stufe blau zugeteilt. Dies bedeute, dass unter bestimmten Auflagen an beiden Gewässern weiterhin gebaut werden dürfe.

Diese Teilgefahrenkarte sei notwendig geworden, das habe man nach dem äusserst intensiven Niederschlag im Juni 2007 und auch bei früheren Ereignissen zur Kenntnis nehmen müssen.

In Kraft ab 2011
Die beiden betroffenen Teilgebiete sollen in die Naturgefahrenkarte West integriert werden. «Es wird einen Gesamtbeschluss über den ganze Kanton geben. Ich rechne mit dessen Rechtskraft für 2011», sagte Erich Vokinger auf Anfrage.

Noch nicht erarbeitet ist die Naturgefahrenkarte für die Steineraa. Diese sei noch bei den kantonalen Stellen in Erarbeitung, teilte Vokinger weiter mit.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.