STEINEN: Der «Schützengarten» ist nun Geschichte

Der «Schützengarten» war eine echte Dorfbeiz. Vor Jahren wurde der Betrieb eingestellt, jetzt ist das Haus nur noch Geschichte. Bagger gaben ihm den letzten Rest.

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Die Häuser der Liegenschaft Schützengarten sind in den letzten Tagen abgebrochen worden. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Die Häuser der Liegenschaft Schützengarten sind in den letzten Tagen abgebrochen worden. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Es staubt, hämmert und kracht auf der Liegenschaft des ehemaligen Restaurants Schützengarten in Steinen. Vom einst baufälligen «Schandfleck», wenn man ihn so nennen darf, sind im Dorfkern nur noch einige grosse Steinhaufen, etwas zersplittertes Holz und gewässerte Staubberge übrig.

Zwei neue Häuser mit elf Wohnungen mitten im Dorf
Der Schützengarten, vor wenigen Jahrzehnten noch eine echte Dorfbeiz oder Knelle, gehört der Geschichte an. Eine Flüeler Abbruch- und Tiefbauunternehmung hat das alte Restaurant dem Erdboden gleich gemacht.  Abgebrochen wurde aber nicht nur das ehemalige Restaurant, auch die angrenzende Sennerei und der Schweinestall verschwinden endgültig aus dem Dorfbild.

Gemäss Auskunft des Architekturbüros Chappuis, Aregger und Solèr (CAS), Altdorf, welches mit der Planung und dem Bau beauftragt ist, entstehen an gleicher Stelle diese zwei Häuser. Das Bauvorhaben enthält in den beiden Gebäudekomplexen insgesamt elf Wohnungen.

Der Neubau kostet 4,1 Millionen Franken
Weil sich der «Schützengarten» mitten im Dorf befand, war der Abbruch der Gebäude an klare Vorgaben gefasst. «Wir hatten die Vorgabe, mit möglichst wenig Emissionen abzubrechen und gröberen Staub zu vermeiden», sagte ein mit den Arbeiten beschäftigter Bauarbeiter. Auch die Tiefbauarbeiten erfordern besondere Massnahmen. Die Neubauten kommen in unmittelbarer Nähe zur Steiner-Aa zu stehen. Besondere Vorsicht wird von den Bauherren beim Bau der Tiefgarage verlangt. Dazu muss die Ufermauer der Steiner-Aa abgestützt werden.

Gemäss den Bauunterlagen, die bereits 2005 auf der Gemeinde Steinen eingereicht wurden, kostet der Neubau rund 4,1 Millionen Franken.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.