STEINEN: Lehmiger Boden muss gepfählt werden

Nach dem Abriss der alten Gebäude ist jetzt ein erster Teilbereich der neuen Husmatt erstellt. Noch ist aber nicht klar, wer die nächsten Arbeiten ausführen wird.

Charly Keiser
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Der erste Teil der Husmatt-Erschliessung ist erstellt. Noch heute werden die Tiefbau-Baumaschinen gezügelt. (Bild Erhard Gick)

Der erste Teil der Husmatt-Erschliessung ist erstellt. Noch heute werden die Tiefbau-Baumaschinen gezügelt. (Bild Erhard Gick)

Der Strassenbelag ist dunkelschwarz. Sowohl die Farbe als auch der typische und starke Geruch verraten, dass dieser erst diese Woche aufgetragen worden ist. «Wir haben unsere Arbeiten beendet und zügeln heute die Baumaschinen», verrät Markus Tonazzi von der Käppeli Strassen- und Tiefbau AG in Schwyz. Tonazzi, der als Bauführer für den ersten Teil der Erschliessungen inklusive der Werkleitungen verantwortlich ist, kann die Aussage einer Anwohnerin nicht bestätigen, die auf einen schwierigen Baugrund in der Husmatt hinweist. Beim Bau der Strasse habe es keinerlei Überraschungen gegeben, sagt Tonazzi und erklärt: «Wir haben natürlich nicht allzu tief graben müssen. Nur etwa ein- bis eineinhalb Meter. Wir haben nur diesen ersten Teil der Erschliessung gemacht, der Aushub ist eine andere Sache», betont der Bauführer. Die Ausschreibung für die Baugrube laufe. Wer aber die Arbeiten schlussendlich mache, wisse er nicht, ergänzt Tonazzi und antwortet auf die entsprechende Frage: «Doch ja, es wäre schon möglich, dass wir für die Aushubarbeiten den Zuschlag bekommen und diese entsprechend ausführen können.»

Unterschiedliche Böden

Roland Heinzer, Projektleiter bei der Brusa Bau, bestätigt hingegen, dass der Boden bei der geplanten Husmatt-Überbauung «ziemlich lehmig» sei. «Wir haben in der Gemeinde Steinen sehr unterschiedliche Böden», betont er und fügt an: «Wir haben hier die Erfahrung gemacht, dass in sehr geringer Distanz total unterschiedliche Böden zum Vorschein kommen.»

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