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STEINEN/SCHWYZ: Gemeinderäte fordern eine Neat-Zufahrt

Im jüngsten Positionspapier zur «Bahn 2030» werden die Linienführungen entlang des Lauerzersees und im Talkessel Schwyz sowie der Neat-Urmibergtunnel nicht erwähnt. Gemeinderäte sorgen sich.
Die Linienführung der Bahn 2030 am Lauerzersee solle wieder ins Positionspapier kommen, fodern Gemeinderäte. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Die Linienführung der Bahn 2030 am Lauerzersee solle wieder ins Positionspapier kommen, fodern Gemeinderäte. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Das Gotthard-Komitee hat in seinem Positionspapier zur «Bahn 2030» die Realisierung der Linienführung Zugersee Ost/West, des Tiefbahnhofs Luzern und des Axenbahntunnels gefordert. Wie es in einer Mitteilung der Gemeinde Schwyz heisst, wird jedoch «mit keinem Wort» die Linienführung entlang des Lauerzersees und im Talkessel Schwyz erwähnt. Ebenso verhalte es sich mit dem im ursprünglichen Neat-Projekt enthaltenen Urmibergtunnel.

In einem gemeinsamen Schreiben an den Gesamtregierungsrat fordern die Gemeinderäte von Steinen und Schwyz nun einen Positionsbezug zu diesen Projektbestandteilen, heisst es weiter.

«Urmibergtunnel» soll bleiben
Der Regierungsrat des Kantons Schwyz solle sich «mit aller Entschiedenheit für den Verbleib des Konzeptbestandteiles ?Urmibergtunnel?» einsetzen. Die beiden Gemeinderäte hatten laut Mitteilung bereits früher eine zeitliche Verschiebung des Baus der Neat-Zubringerstrecke nur unter Vorbehalten akzeptiert.

Gefordert werde zudem, dass die wegen der Verzögerung«unumgänglichen negativen Auswirkungen auf das Siedlungsgebiet» mit entsprechenden Massnahmen «auf das absolute Minimum» reduziert werde.

ana

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