Steinerberg: Knabe erhält Transplantation

Nach dem Brand in Steinerberg sind Vater und Mutter noch immer im Kantonsspital in Luzern in ärztlicher Behandlung. Ihr 10-jährige Junge soll demnächst eine Hauttransplantation erhalten.

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Das Grundstück des niedergebrannten Wohnhauses in Steinerberg ist grossräumig abgesperrt. (Bild: Pius Amrein/neue LZ)

Das Grundstück des niedergebrannten Wohnhauses in Steinerberg ist grossräumig abgesperrt. (Bild: Pius Amrein/neue LZ)

«Die Betroffenheit im Dorf und die Solidarität mit der Familie sind nach wie vor sehr gross», sagt Felix Reichlin, Gemeindepräsident von Steinerberg. Über eine Woche ist es her, seit sich in dem 900-Seelen-Dorf der tragische Brand auf dem Hof Rossbüel ereignet hat, bei dem zwei Mädchen und eine Rentnerin ums Leben kamen.

Eltern auch noch im Spital

Vater und Mutter befinden sich noch immer im Luzerner Kantonsspital in ärztlicher Behandlung. Der 10-jährige Knabe wird weiterhin in einer Spezialklinik in Zürich behandelt. Er hat beim Feuer schwere Brandverletzungen erlitten und musste ins künstliche Koma versetzt werden. Gemäss Reichlin wird er in den nächsten Tagen eine Hauttransplantation erhalten.

Ermittlungen gehen weiter

Weshalb das Feuer im Wohnhaus ausgebrochen ist, bleibt nach wie vor ungeklärt. «Unsere Abklärungen konzentrieren sich weiterhin auf die elektrischen Installationen. Wir können jedoch noch nicht mehr dazu sagen», erklärt der Schwyzer Polizeisprecher Florian Grossmann.

st/bep

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