STEINFABRIK: «Diese Lösung bringt nun allen etwas»

Der Gemeinderat Freienbach hat entschieden: Rund ein Drittel des Steinfabrikareals in Pfäffikon soll zu einer Zone für öffentliche Parkanlagen werden.

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Das Areal der Steinfabrik in Pfäffikon. (Bild Christoph Bachmann/Neue UZ)

Das Areal der Steinfabrik in Pfäffikon. (Bild Christoph Bachmann/Neue UZ)

Gut 60'000 Quadratmeter an bester Zürichsee-Lage umfasst das Steinfabrik-Areal. Davon sollen nach dem jüngsten Entscheid des Gemeinderates Freienbach 40 383 Quadratmeter oder 68 Prozent in der Hafenzone bleiben, 18'758 Quadratmeter (32 Prozent) werden neu der Zone für öffentliche Parkanlagen zugewiesen. Der öffentliche Park soll im seenahen, nördlichen Teil zu liegen kommen. Zusammen mit dem bereits der Gemeinde gehörenden Uferstreifen ergebe diese Lösung eine vernünftige Flächenaufteilung, die allen etwas bringe, erklärte Gemeindepräsident Kurt Zurbuchen auf Anfrage.

Im öffentlichen Park sind laut Zurbuchen Anlagen für Spiel, Sport und Freizeit denkbar, auch ein Kulturraum mit rund 250 Sitzplätzen und ein Restaurant mit 80 Plätzen vorgesehen.

Feusi und Herzog prüfen
Im Gegenzug zur Einrichtung eines öffentlichen Parks wird die Hafenzone reduziert, und damit das Gebiet, das für Wohn- und Gewerbebauten zur Verfügung steht. Gemeindepräsident Kurt Zurbuchen erklärte, dass Verhandlungen mit der Korporation Pfäffikon stattgefunden aber zu keiner Einigung geführt hätten. Architekt Ueli Feusi, der das Land von der Korporation Pfäffikon im Baurecht übernommen hat, wollte den Gemeinderatsentscheid am Dienstag noch nicht kommentieren. Er müsse ihn zuerst prüfen, erklärte er.

Ähnlich äusserte sich Irene Herzog vom Bürgerforum, eine der Urheberinnen der Steinfabrik-Initiative.

Elvira Jäger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.