STELLENANGEBOT: Stellenangebot in der Zentralschweiz bricht ein

Das Stellenangebot in der Schweiz hat im zweiten Quartal dieses Jahres um gut 10 Prozent abgenommen. Die Zentral­schweiz ist mit einem Rückgang von 30 Prozent besonders stark betroffen.

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(Symbolbild Corinne Glanzmann/ Neue LZ)

(Symbolbild Corinne Glanzmann/ Neue LZ)

Verglichen mit dem Vorjahr wurden in der Schweiz im selben Zeitraum 34 Prozent weniger Stellen ausgeschrieben. Blickt man auf die Entwicklung im gesamten ersten Halbjahr, so sind die Ostschweiz und die Zentralschweiz mit einem Einbruch von 35 respektive 30 Prozent besonders stark betroffen.

Dies zeigen die neuesten Zahlen des Adecco Swiss Job Market Index. Dieser wird vom Stellenmarkt-Monitor Schweiz der Universität Zürich nach wissen­schaftlichen Standards erhoben.

Prognosen noch nicht ablesbar
«Es ist die dritte Erhebung dieser Art, deshalb lassen sich aus den Zahlen noch keine Prognosen ablesen», sagt Adecco-Mediensprecher José M. San José auf Anfrage.

Den hohen Einbruch in der Ost- und Zentralschweiz erklärte er mit dem hohen Anteil an traditionell industriell geprägten und exportorientierten Unternehmen. Grundlage für den Index bildet die Auswertung der Stellenan