STEUERBELASTUNG: Schwyzer bleiben 2017 vor Steuererhöhungen verschont

Im Kanton Schwyz sind auf 2017 die Steuerfüsse nicht erhöht worden - weder auf Kantons- noch auf Bezirks- oder Gemeindeebene. In der Ausserschwyz hat es sogar Steuersenkungen gegeben.

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Themenbild Steuererhöhung. (Symbolbild: Philipp Schmidli)

Themenbild Steuererhöhung. (Symbolbild: Philipp Schmidli)

Wie das Finanzdepartement am Montag mitteilte, ist Wollerau mit einem Gemeindesteuerfuss von 60 Prozent die günstigste Schwyzer Gemeinde. Wollerau hat mit 255 auch die tiefste Gesamtsteuerbelastung (inklusive Kanton, Bezirk und katholischer Kirchgemeinde). Die höchste Gesamtsteuerbelastung hat Illgau mit 452. Den höchsten Gemeindesteuerfuss haben mit 185 Schübelbach und Reichenburg.

Kein Schwyzer Gemeinwesen hat auf 2017 den Steuerfuss erhöht. Die Staatssteuer blieb mit 170 stabil. Zwei Bezirke, nämlich March (von 52 auf 48) und Höfe (von 17 auf 15), senkten den Steuerfuss. Im Bezirk Schwyz verharrte der Steuerfuss bei 60.

Drei politische Gemeinden konnten die Steuerbelastung ebenfalls senken. Es handelt sich um Lachen, Freienbach und Feusisberg, die in den steuersenkenden Bezirken March und Höfe liegen. Deren Steuerzahler profitieren somit 2017 doppelt. (sda)