STICHPROBE: Die Unfallgefahr rodelt an vielen Orten mit

Fünf von zehn Rodelbahnen fallen in einem Sicherheitstest durch. Die drei betroffenen Zentralschweizer Anlagen wehren sich.

Drucken
Teilen
Rodler auf der Fräkmuentegg; diese Bahn wurde nicht getestet. (Symbolbild Peter Fischli/Neue LZ)

Rodler auf der Fräkmuentegg; diese Bahn wurde nicht getestet. (Symbolbild Peter Fischli/Neue LZ)

Gemäss Suva-Statistik verletzen sich jedes Jahr rund 50 Berufstätige so stark, dass sie ärztliche Hilfe brauchen. Und auf Schweizer Rodelbahnen gab es bereits zwei tödliche Unfälle. Jetzt hat das Konsumentenmagazin «Gesundheitstipp» in seiner neusten Ausgabe zehn Schweizer Rodelbahnen vom deutschen Prüfinstitut TÜV Süd testen lassen. Das Resultat der Stichprobe ist ernüchternd: Keine einzige erreichte die Note «sehr gut». Drei Bahnen erreichen ein «genügend» – darunter Sattel –, viermal setzt es ein «ungenügend». In diese Kategorie fallen die beiden weiteren getesteten Zentralschweizer Bahnen in Dallenwil und Schongau.

Alle drei getesteten Zentralschweizer Bahnen kritisieren, dass die Testperson ihnen gegenüber nicht offengelegt worden sei. Tobias Frey, Redaktionsleiter «Gesundheitstipp», erklärt: «Das Argument, der Tester sei nicht qualifiziert gewesen, kommt immer wieder. Der TÜV Süd ist sehr kompetent ist in Bezug auf die Rodelbahnen-Sicherheit.»

Jérôme Martinu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.