Stille Fasnacht 2021
Alle News zum Schmutzigen Donnerstag in der Zentralschweiz

So ruhig war der offizielle Start in die fünfte Jahreszeit noch nie: Corona hat den Fasnächtlern dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die gesammelten Neuigkeiten zur abgesagten Fasnacht zum Nachlesen im Ticker.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Fasnacht 2021 wurde von Veranstaltern und Behörden offiziell abgesagt.
  • Alle Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sind dazu aufgefordert, unbedingt zuhause zu bleiben - getreu der Parole «Fasnacht 2021 – mer bliibed dehei». Fasnachtsveranstaltungen sind verboten und die Vorschriften müssen eingehalten werden.
  • Schickt uns ein Bild von eurem Lieblingssujet oder Grend, damit wir gemeinsam in Erinnerungen schwelgen können. 

Die Artikel des Tages

Schwelgen in Erinnerungen: Die liebsten Fasnachtssujets unserer Leserinnen und Leser

«Zum 25-jährigen Bahnhofbrand trottete ich als Kondukteur an die Fasnacht und verteilte Kartonbillette, wie anno 1971 üblich. Je nach Reaktion der Empfänger konnte ich die Augenpartie auswechseln in 'traurig', 'böse' und 'lachend', mit Schildern, die den Waggonanschriften der Züge glichen. PS: Ich hatte damals Schule (KV), wir bekamen frei: das Schulgebäude lag an der Frankenstrasse 50 Meter vom Bahnhof weg.»
24 Bilder
Tränen der Fasnacht.
Huhn und Hahn geniessen den Gratis- Lutz der CS.
Die Guuggemusig Ratteschwänz Lozärn feiert ihren Schmudo@home mit einer E-Tagwache auf Zoom.
«Ammli bei Gersag wacht über Emmen»
Besuch aus Basel: Kaffewagen Blattlüüs.
Chrienser Buuremaa.
«Mein Lieblingssujets an der Luzerner Fasnacht 2020», schreibt der Fotograf dazu.
Maske tragen ! Aus aktuellem Anlass und Solidarität mit der Luzerner Fasnacht. Auch daheim, so schwer es einem fällt.
Sie machen ihre eigene Familien- Fasnacht und erfreuen so ihre Nachbarn.
Trotz Lockdown: Dieser Kerl geniesst die Fasnacht in vollen Zügen.
De Jakobli chas ned losii.
Fasnacht 2020.
Thanatos Memento Mori mit em Sujet «Besessen» im Jahr 2020.
«Ech blib dehei.»
Fasnacht @home 2021: Pingu-Familie.
Fasnacht @home: Bereit zum Abtauchen in die 5. Jahreszeit.
Lozärner Omzog 2015 - Vorahnung auf Corona?
Lozärner Omzog 2015 - Farbenfroh.
Lozärner Omzog 2015 - Der Nasenbohrer.
Lozärner Omzog Schmudo – der Fotograf.
Vater und Tochter an einem Umzug in Ebikon.
Das Fasnachtsvirus grüsst aus dem Homeoffice.
Fasnacht im Härze.

«Zum 25-jährigen Bahnhofbrand trottete ich als Kondukteur an die Fasnacht und verteilte Kartonbillette, wie anno 1971 üblich. Je nach Reaktion der Empfänger konnte ich die Augenpartie auswechseln in 'traurig', 'böse' und 'lachend', mit Schildern, die den Waggonanschriften der Züge glichen. PS: Ich hatte damals Schule (KV), wir bekamen frei: das Schulgebäude lag an der Frankenstrasse 50 Meter vom Bahnhof weg.»

Leserbild: Maria Kaufmann (21. Februar 1996)

Der Ticker zum Nachlesen

Freitag, 9:21 Uhr

Die Zunft Heini von Uri Sursee denkt an die ältere Generation

Heinivater Alois Amrein, Beirat Beat Felder und Zunftmeister Florian Felber (von rechts) beschenkten unter anderem Hans Lerch (Heinivater 1977) im Alterszentrum St. Martin.

Heinivater Alois Amrein, Beirat Beat Felder und Zunftmeister Florian Felber (von rechts) beschenkten unter anderem Hans Lerch (Heinivater 1977) im Alterszentrum St. Martin.

Bild: PD

Corona zum Trotz wahrte die Zunft Heini von Uri Sursee am Schmutzigen Donnerstag die Tradition der Besuchsfahrten. Eine Kleinstdelegation brachte den Bewohnern des Alterszentrums St. Martin sowie den Mitarbeitern in beiden Häusern der Stiftung Brändi etwas Fasnacht vorbei. Zudem bescherte die Zunft auch auch «Seeblick» Sursee und das «Feld» Oberkirch .

Freitag, 9:08 Uhr

Polizei vermeldet einen ruhigen Schmutzigen Donnerstag

Die Luzernerinnen und Luzerner haben sich am Schmutzigen Donnerstag laut einer Mitteilung der Luzerner Polizei grösstenteils diszipliniert an die Auflagen des Bundes und beachteten das Veranstaltungs- und Versammlungsverbot gehalten. Wo normalerweise mehrere tausend Fasnächtler fröhlich und ausgelassen feiern, waren gestern nur wenige Personen und nur vereinzelt Kostümierte anzutreffen. Während die Tagwache rund 100 Personen besuchten, waren gegen Abend in der Stadt Luzern rund 200 Personen unterwegs. Von Polizistinnen und Polizisten auf die geltenden Bestimmungen hingewiesen, hätten die meisten Verständnis aufgebracht und seien den Anweisungen der Polizei gefolgt. In wenigen Einzelfällen mussten wegen Verstosses gegen die Covid-19-Bestimmungen Ordnungsbussen ausgestellt werden. Zwei Personen wurden laut Mitteilung aufgrund ihres alkoholisierten Zustandes und ihres Verhaltens (Herumschreien und Anpöbeln von Personen) vorläufig festgenommen.

18:45 Uhr

Ein paar Eingefleischte Zuger liessen es sich am Schmudo nicht nehmen, die Fasnacht zu zelebrieren – natürlich coronakonform. Die «Zuger Zeitung» ist den «verhinderten Fasnächtlern» nachgegangen.

17:32 Uhr

Bruder Fritschi umkreist den Fritschi-Brunnen auf dem Kapellplatz im VBL-Bus

Heute Nachmittag um 14.30 Uhr tauchte Bruder Fritschi auf dem Kapellplatz auf. Bruder Fritschi, zusammen mit seiner Fritschene, umkreist dreimal, im eindrücklichsten Sinne «maskiert,» den Brunnen, und zwar in einem VBL-Bus, dem Fritschi-Wagen 2021.

Video: Zunft zu Safran

Dies schreibt die Zunft zu Safran in einer Mitteilung. Lediglich der Fritschi-Vater und Zunftmeister der Zunft zu Safran 2021 Daniel Medici und seine Gattin Fritschi-Mutter Katharina wohnten dem surrealen Spektakel auf dem ansonsten fast menschenleeren Kapellplatz bei, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese symbolisch wichtige Aktion für die Zunft zu Safran sei gleichzeitig die Taufe des neuen «Fritschi-Bus» der VBL. Auf diesem sind die traditionellen Fasnachts-Figuren der Zunft zu Safran grossflächig aufgezogen.

16:37 Uhr

Auch im Kanton Nidwalden waren einige Fasnächtler unterwegs: Auf dem Stanser Dorfplatz treffen sich schon am frühen Morgen kunterbunt zusammen gewürfelte Fasnachtsgruppen. Auch in Dallenwil, Wolfenschiessen oder Buochs sind unentwegte Kleingruppen unterwegs.

15:38 Uhr

Eine Person in der Stadt Luzern festgenommen
Tagsüber halten sich am Schmutzigen Donnerstag in der Luzerner Altstadt noch einige Fasnächtler auf. Die Polizei patrouilliert und markiert Präsenz. Grösstenteils sei die Lage jedoch ruhig geblieben, hält Urs Wigger am Nachmittag fest. Nur einmal musste die Polizei durchgreifen: Gegen Mittag kam es unter der Egg zu einer Festnahme, weil eine stark alkoholisierte Person Leute anpöbelte und sich von den Ordnungshütern nicht kontrollieren liess.

14:21 Uhr

Die Gugge Belcantos aus Baar haben pünktlich zur Tagwache der Zuger Chesslete ein Video veröffentlicht. Ihr Projekt H (steht für Homeoffice) können Sie hier nachschauen:

14:08 Uhr

Starke Präsenz von Luzerner Polizei - in der Stadt ist wenig los

Die Luzerner Polizei setzt auf den Dialog.

Die Luzerner Polizei setzt auf den Dialog.

Bild: Julian Spörri (Luzern, 11. Februar 2021)

Normalerweise würde nun bald der grosse Umzug in der Stadt Luzern beginnen. Doch wie alle Anlässe ist auch dieser abgesagt. In der Stadt ist wenig los, nur auf dem Kornmarkt und Unter der Egg kommen einige Fasnächtler zusammen. Kontrolliert werden sie von der Luzerner Polizei, die starke Präsenz markiert und in der Altstadt patroulliert. Gemäss Sprecher Urs Wigger wird die Polizei weiterhin auf den Dialog setzen, um auf die Einhaltung der Regeln aufmerksam zu machen.

13:59 Uhr

Fasnachtstrauer in Nidwalden

Unsere Redaktion erhielt eine Rede aus Nidwalden. Ob auch Nicht-Nidwaldner die Zeilen verstehen, können wir nicht garantieren: Fasnachtstrauer_in_Nidwalden.pdf

13:46 Uhr

Statt Guuggensound bringt die Guuggenmusig Musegg-Geischter Lozärn an der diesjährigen Fasnacht reichlich Lesestoff unter die Leute. Das vergangene Fasnachtsjahr wurde intensiv genutzt, um die 30-jährige Vereinsgeschichte niederzuschreiben. Herausgekommen ist ein über 100-seitiges Buch mit nostalgischen Bildern und spannenden Texten aus den letzten drei Jahrzehnten. Es ist unter www.musegg-geischter.ch erhältlich. Die Buchvernissage im Video:

13:32 Uhr

Mobiler Kaffee-Wagen tuckert durch Zug

Die Gruppe «Baarzug - Zuugbar» ist mit einem kleinen Zug unterwegs beim Landsgemeindeplatz in der Stadt Zug. In Steinhausen scheint hingegen nicht viel los zu sein.

Das OK der Zuger «Chesslete» zieht mit einem mobilen Kaffee-Wagen durch die Stadt Zug.

Das OK der Zuger «Chesslete» zieht mit einem mobilen Kaffee-Wagen durch die Stadt Zug.

Bild: Stefan Kaiser (Zug, 11. Februar 2021)
Die Gruppe «Baarzug - Zuugbar» ist mit einem kleinen Zug unterwegs beim Landsgemeindeplatz.

Die Gruppe «Baarzug - Zuugbar» ist mit einem kleinen Zug unterwegs beim Landsgemeindeplatz.

Bild: Stefan Kaiser (Zug 11. Februar 2021)
Fahnen der Zuger Chesslete am Postgebäude.

Fahnen der Zuger Chesslete am Postgebäude.

Bild: Stefan Kaiser (Zug 11. Februar 2021)
Der Steigrind auf dem Kreisel im Dorfzentrum Steinhausen ist der einzige Fasnächtler weit und breit.

Der Steigrind auf dem Kreisel im Dorfzentrum Steinhausen ist der einzige Fasnächtler weit und breit.

Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen 11. Februar 2021)
13:20 Uhr

In Einsiedeln fand heute Morgen der inoffizielle «Seniorenumzug» statt. Senioren waren indes nicht viele zu sehen, dafür schauten Hunderte Zuschauer dem Umzug durchs Dorf zu. Den Bericht vom Boten der Urschweiz, finden Sie hier.

In Einsiedeln fand heute morgen der traditionelle Seniorenumzug statt. Dabei treffen sich Jahr für Jahr spontan Fasnächtler und ziehen durch die Strassen von Einsiedeln. Die Polizei war vor Ort, liess die Fasnächtler aber gewähren.

Bild: René Hensler
13:07 Uhr

Auf über 30 Plakaten präsentiert die Fasnachtsgesellschaft Fidelitas Lucernensis in der Altstadt Sprüche und Fragen zur Luzerner Fasnacht. Die Aktion kommt gut an – auch bei der Stadt. Die ganze Geschichte und eine Karte finden Sie hier:

12:46 Uhr

Schöne Klänge aus dem Hotel Schweizerhof:

12:18 Uhr

Die «Spanische Grippe» 1918/1919 forderte mehr Todesopfer als Corona bisher, deswegen konnte auch damals keine Luzerner Fasnacht stattfinden. Es gab auch Jahre, in denen die Fasnacht aus politischen und wirtschaftlichen Gründen abgesagt wurde. Welche Ereignisse schon zu Fasnachtsverboten geführt haben, lesen Sie hier:

Aus historischer Sicht ist das derzeit geltende Verbot also nicht aussergewöhnlich. Dies belegen auch alte Dokumente im Luzerner Staatsarchiv. Eine Spurensuche im Video:

Eine Spurensuche im Staatsarchiv Luzern.

Video: Peter Soland
12:00 Uhr

Die Egli-Zunft Horw führt ihren Fasnachtsumzug 2021 coronakonform durch:

Mit einer Rückblende feiert die Egli-Zunft Fasnacht.

Video: Egli-Zunft Horw
10:47 Uhr

Ein Augenschein vor Ort auf dem Dorfplatz in Stans

Heute Morgen tummeln sich einige gut gelaunte Fasnachtsgruppen auf dem Stanser Dorfplatz, wärmen sich am Feuer und mit einem heissen Kaffee Schnaps. Als wäre die Fasnacht 2021 doch nicht abgesagt. Unser Reporter vor Ort schreibt: «Ein Sheriff fällt besonders auf: Er überwacht mit einem Bussenblock in der Hand das Narrentreiben und zeigt sich überaus kulant.» Aber auch die Nidwaldner Polizei ist auf dem Dorfplatz präsent und mit den Fasnächtlern im Gespräch. Ob Bussen ausgesprochen worden sind, ist noch nicht bekannt.

Ein Fasnächtler als Sheriff in Stans.

Ein Fasnächtler als Sheriff in Stans.

Bild: Ruedi Wechsler (Stans, 11. Februar 2021)
Diese Fasnächtler halten sich mit Bier warm.

Diese Fasnächtler halten sich mit Bier warm.

Bild: Ruedi Wechsler (Stans, 11. Februar 2021)
Fasnachtgruppen auf dem Stanser Dorfplatz.

Fasnachtgruppen auf dem Stanser Dorfplatz.

Bild: Ruedi Wechsler (Stans, 11. Februar 2021)

In der Stadt Luzern sind nun fast keine Fasnächtler mehr unterwegs. Nur hie und da sieht man noch verkleidete Personen. Insbesondere der Guuggerbaum am Kornmarkt mutiert zum Treffpunkt: Gegen 20 Fasnächtler haben sich hier in kleineren Gruppen zusammengefunden, darunter Piraten, Indianer und ein kleiner Drache.

Bild: Julian Spörri (Luzern, 11. Februar 2021)

Wie ein Leser uns mitteilt, hatten sich auch in Schwyz am Morgen einige Fasnächtler versammelt und sogar musiziert. Grössere Menschenansammlungen waren nicht zu sehen. Es scheint als würde sich die grosse Mehrheit an das Fasnachtsverbot halten.

10:40 Uhr

Raffael Gründeler hat mit seinem Sohn Finn die komplette Loärner Fasnacht mit Playmobil nachgestellt und filmisch inszeniert:

Video: Raffael Gründeler

Dazu schreibt er:

«Es ist ein herrliches Projekt daraus entstanden mit tollen Bildern, die wir euch zeigen möchten. Viel Spass!»
10:11 Uhr

Die Maskenliebhabergesellschaft (MLG) Luzern hat - anstatt Fasnacht zu feiern - hochkarätige Gäste zum Gespräch eingeladen. Der erste Teil der tiefgründigen Talks gibt es hier:

Adrian Borgula und Beat Züsli sind auch an der Fasnacht! Im Saal der Maskenliebhaber gesichtet...

Video: MLG
10:04 Uhr

Marlen und Stephan Koch aus dem Rontal tragen mit ihren Schwyzerörgeli als Duo-Fischbach verkleidet ein Fasnachtslied vor.

Video: Marlen und Stefan Koch
09:30 Uhr

Die Luzerner Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz

Die Fasnächtler hätten sich grösstenteils an die Abstandsregeln gehalten und Masken getragen, sagt Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei, auf Anfrage. «Die Tagwache ist relativ ruhig und ohne Probleme verlaufen.» Weil die Anzahl der Gruppen auf dem Kapellplatz zwischenzeitlich zu gross wurde und die Abstände nicht mehr eingehalten werden konnten, forderte die Polizei die Anwesenden um 5:30 Uhr dazu auf, den Platz zu verlassen. Damit hatte sie in den meisten Fällen Erfolg, wie Wigger sagt. Nur «vereinzelt» wurden Ordnungsbussen in der Höhe von 100 Franken ausgestellt, weil Personen gegen das Veranstaltungsverbot verstossen haben.

Auch in verschiedenen anderen Fasnacht-Hotspots im Kanton Luzern waren am Donnerstagmorgen kleinere Gruppierungen unterwegs, etwa in Hochdorf und Willisau, wie Urs Wigger bestätigt. Auch in diesen Fällen hat die Polizei Präsenz markiert und den Dialog gesucht.

Die Karnöffelzunft hat ein paar Figuren im Städtli aufgestellt.

Die Karnöffelzunft hat ein paar Figuren im Städtli aufgestellt.

Bild: Fabienne Mühlemann (Willisau, 11. Februar 2021)
09:25 Uhr

Das Luzerner Kantonsspital wünscht allen eine «rüüdig virtuelle Fasnacht» mit einem selbst gedrehten Video:

Video: Luzerner Kantonsspital

Das Spital schreibt zum Video:

«Für Luzerner bedeutet keine physische Fasnacht nicht, dass die Fasnacht 2021 gestrichen ist. Mit rüüdig viel Kreativität, Freude, Spass und Leidenschaft halten die Mitarbeitenden des Luzerner Kantonsspitals zusammen. Aus vielen kleinen Fasnachts-Momenten ist so ein grosser entstanden, den wir mit euch teilen wollen. Wir freuen uns mit euch die 5. Jahreszeit mal anders zu feiern.»

Auf das Video gab es wohlwollende als auch kritische Reaktionen. In den sozialen Medien wurde das Video kommentiert:

«Anscheinend sind die Spitäler sehr überlastet, dass das Personal aus Langeweile solche Videopost machen kann...»

Aber auch:

«Bravo Luzerner Kantonsspital und Rasselbandi Horw. En richtige Ufsteller! Sooooo coool! Danke.»

und:

«Wie geil esch das?»
09:08 Uhr

Die «Guuggemusig Äschlismatt» aus Escholzmatt ist mit 60 Jahren eine der ältesten Guuggenmusigen in der Zentralschweiz, wie uns Leser Gody Studer-Stadelmann schreibt. Die Formation ist auch für die Herausgabe des Escholzmatter Fasnachtsbriefs «Guuggergruess» verantwortlich:

Nebst lokalen und regionalen Geschichten werden darin auch kantonale und internationale Themen durch den Kakao gezogen.

08:50 Uhr

Leser Hugo Schlüssel fotografiert seit einigen Jahren an der Luzerner Fasnacht und schickt die Bilder als Fasnachtsgrüsse an seinen Bekanntenkreis. Dieses Jahr hat er daraus ein Fotobüchlein und ein Video zusammengestellt, welche die vergangenen Jahre Revue passieren lassen:

Leservideo: Hugo Schlüssel

Die ganze Geschichte, lesen Sie hier.

08:05 Uhr

Fasnacht findet heuer Zuhause statt. Schickt uns deshalb eure Impressionen aus dem Home Office. Hier könnt Ihr die Videos hochladen, hier die Bilder.

Fasnacht im Lockdown: So feiert ihr die fünfte Jahreszeit!

Video: Silja Hänggi

Die Fasnacht 2021 Challenge von Familie Lampart aus Luzern.

Leservideo: Familie Lampart

Fasnachtstreiben zu Hause.

Leservideo: Hubert Wallimann
07:53 Uhr
07:48 Uhr

Der Luzerner Grafiker Josef Bürli aus Zell hat passend zur diesjährigen Fasnacht ein Plakat mit dem Titel «2021 müssen wir leider die Fasnacht ans Bein streichen» gestaltet:

«2021 müssen wir leider die Fasnacht ans Bein streichen»: Plakat von Josef Bürli.

«2021 müssen wir leider die Fasnacht ans Bein streichen»: Plakat von Josef Bürli.

Grafik: Josef Bürli (Zell, 11. Februar 2021)
07:45 Uhr

Der Morgen des Schmutzigen Donnerstags im Video unserer Kolleginnen und Kollegen der Nachrichtenagentur SDA:

07:13 Uhr

Auf Guuggenmusig-Entzug? Hier gibt es fasnächtliche Töne zum selber klicken.

07:02 Uhr

Fasnachtsvirus 2021 - ein närrisches Essay mit einem weinenden und lachenden Auge. Ein Luzerner und zwei Walliser lassen ihren Gefühlen freien Lauf:

06:49 Uhr

Fasnacht findet heuer Zuhause statt. Schickt uns deshalb eure Bilder von Lieblingssujets vergangener Jahre oder Impressionen aus dem Home Office. Hier könnt Ihr die Bilder hochladen. Die Bilder werden online in einer Bildergalerie publiziert, die besten auch auf unserer Facebook-, Instagram- oder auf Twitterseite.

Ein «Autostöppler» in Adligenswil.

Ein «Autostöppler» in Adligenswil.

Leserbild: Margrith Imhof-Röthlin (Adligenswil, 9. Februar 2021)
06:37 Uhr

Viel Schnee und Minustemperaturen gab es am Morgen des Schmutzigen Donnerstags für die Stadt Luzern. Trotzdem waren einige Leute in der Altstadt unterwegs. Einige Impressionen:

Die Fasnacht findet dieses Jahr wegen Corona nicht statt. Die Hertensteinstrasse ist normalerweise überfüllt ist von Fasnächtlern am Schmutzigen Donnerstag.
29 Bilder
Brüele - mal auf eine andere Art und Weise.
Eine Maske mit Maske am Kapellplatz.
Einzelne Fasnächtler legen am Fritschi-Brunnen Kerzen und Blumen hin und feiern auf ihre bescheiden Art und Weise die Fasnacht.
Ein verkleideter Fasnächtler zündet eine Kerze an.
Die Fasnacht 21 liegt begraben.
RIP Fasnacht.
Verkleidete Fasnächtler unterwegs am frühen Morgen in der Altstadt.
Glück und Trauer liegen nahe beieinander.
Die Polizei markiert Präsenz und räumt den Kapellplatz nach dem sich zu viele Fasnächtler eingefunden haben.
Ein Tier in der Hertensteinstrasse.
RIP Fasnacht 2021.
Die Polizei am Schwanenplatz.
Ein Fasnächtler posiert am Fritschibrunnen auf dem Kapellplatz in der Altstadt von Luzern am Schmutzigen Donnerstag.
Mit doppelter Maske am Kapellplatz.
Die Polizei im Einsatz beim Fritschibrunnen auf dem Kapellplatz um 5 Uhr morgens in der Altstadt von Luzern.
Der Fritschibrunnen auf dem Kapellplatz um 5 Uhr morgens.
Der Guggenbaum auf dem Rathausplatz um 5 Uhr morgens.
Die Rathaustreppe um 5 Uhr morgens.
Ein Fasnächtler am Fritschibrunnen auf dem Kapellplatz.
Ein verkleideter Fasnächtler zieht durch die verschneiten Strassen der Luzerner Altstadt am Morgen des Schmutzigen Donnerstags.
Der Kapellplatz.
Ein Fasnächtler posiert beim Grabstein am Fritschibrunnen auf dem Kapellplatz in der Altstadt von Luzern.
Ein Fasnächtler am Fritschibrunnen auf dem Kapellplatz in der Altstadt.
Dieser Fasnächtler scheint kein grosser Fan von Bundesrat Alain Berset zu sein.
Die Polizei wartete auf dem Kapellplatz.
Der Morgen des Schmutzigen Donnerstags in Willisau.
Ausser ein paar wenigen Fasnächtlern standen im Städtli Willisau nur diese Figuren herum.
Die Stadt ist jedoch fasnächtlich geschmückt, auch wenn niemand offiziell die Tagwache feiern durfte.

Die Fasnacht findet dieses Jahr wegen Corona nicht statt. Die Hertensteinstrasse ist normalerweise überfüllt ist von Fasnächtlern am Schmutzigen Donnerstag.

Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 11. Februar 2021)
05:54 Uhr

Ein Rückblick zum gestrigen Abend. In Altdorf fand das traditionelle Eintrommeln trotz abgesagter Fasnacht statt. Einige Eindrücke:

Eintrommeln in Altdorf
15 Bilder
Fasnacht trotz Corona. Eintrommeln in Altdorf.
Fasnacht trotz Corona. Eintrommeln in Altdorf.
Eintrommeln in Altdorf.
Eintrommeln in Altdorf.
Fasnacht trotz Corona. Eintrommeln in Altdorf.
Fasnacht trotz Corona. Eintrommeln in Altdorf.
Fasnacht trotz Corona. Eintrommeln in Altdorf.
Eintrommeln in Altdorf.
Fasnacht trotz Corona. Eintrommeln in Altdorf.
Fasnacht trotz Corona. Eintrommeln in Altdorf.
Eintrommeln in Altdorf.
Eintrommeln in Altdorf.
Fasnacht trotz Corona. Eintrommeln in Altdorf. Bild: Anian Heierli (Altdorf, 10. Februar 2021)
Eintrommeln in Altdorf

Eintrommeln in Altdorf

Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 10. Februar 2021)
05:45 Uhr

Die Polizei hat um 5.30 Uhr begonnen, die Fasnächtler anzusprechen und des Platzes zu verweisen. Der Kapellplatz leert sich nun auch deutlich, die Frühaufsteher gehen wieder heim oder ziehen noch durch die Altstadt.

05:34 Uhr

Das rüüdige Herz schmerzt und Alternativen sind gefragt, weil die Fasnacht abgesagt ist. Wer sonst mit Fleisch und Blut die fünfte Jahreszeit geniesst, hat sich umorganisiert. Einige haben wir vor dem Urknall getroffen. Hier lesen Sie die ganze Geschichte:

05:06 Uhr

Heute ist Schmutziger Donnerstag - der Tag, an dem normalerweise in Luzern das närrische Treiben beginnt. Doch coronabedingt sind dieses Jahr alle Fasnachtsanlässe abgesagt, so auch die Tagwache. Während vor einem Jahr noch 13'000 Fasnächtler auf dem Kapellplatz am Urknall und am Fötzeliregen teilnahmen, präsentiert sich heute Morgen um 5 Uhr in der Stadt Luzern deutlich ruhiger.

Und trotzdem sind mehr Leute unterwegs als normalerweise an einem Donnerstagmorgen. Kleinere Gruppen stossen zum Kapellplatz, wo sie von der Polizei erwartet und auf die Regeln aufmerksam gemacht werden.

Die Polizei wartete auf dem Kapellplatz.

Die Polizei wartete auf dem Kapellplatz.

Bild: Julian Spörri

Die Leute warten um 5 Uhr auf dem Kapellplatz. Rund 100 Personen sind dort. Verkleidet ist aber fast niemand.

Kleinere Gruppen und Einzelpersonen am Kapellplatz, wo es zwei Mal kurz knallte um 5 Uhr.

Kleinere Gruppen und Einzelpersonen am Kapellplatz, wo es zwei Mal kurz knallte um 5 Uhr.

Bild: Julian Spörri
Ein Rüüdiger Fasnachtsbotschafter unterwegs.

Ein Rüüdiger Fasnachtsbotschafter unterwegs.

Bild: Julian Spörri
Die Tagwache gleicht einer Beerdigung, sogar ein Sarg und Grablichter sind am Brunnen angelehnt.

Die Tagwache gleicht einer Beerdigung, sogar ein Sarg und Grablichter sind am Brunnen angelehnt.

Bild: Tele1

Auch in Stans blieb es ruhig und die Polizei markierte Präsenz. Es trafen sich dort auf dem Dorfplatz nur vereinzelt Leute, berichtet Tele1.

04:45 Uhr

Im Rahmen eines Spezialprogramms sendet das Zentralschweizer Fernsehen Tele 1 zum Teil live aus Luzern und Stans:

Video: Tele1

Die Livesendung sorgte im Vorfeld für Irritationen. «Wir wollen damit keinesfalls unnötig Leute anlocken», sagte Tele 1-Chefredaktor Matthias Oetterli auf Anfrage. Wie lange live gesendet werde, sei noch offen: «Je nachdem, werden es nur wenige Minuten sein. Es geht uns um die Symbolik. Wir wollen die Fasnacht würdigen.»

04:41 Uhr

Die Luzerner Fasnacht kann aufgrund des Coronavirus nicht in gewohnter Form stattfinden. Daran wurde die Bevölkerung in den vergangenen Tagen immer wieder klar und deutlich erinnert. Diverse Luzerner Fasnächtler, Politiker und Behördenmitglieder haben dazu aufgerufen, auf fasnächtliche Aktivitäten in Gruppen zu verzichten:

Die Polizei wird ab heute vermehrt auf Verstösse achten: Fasnächtler riskieren eine Busse, auch wenn sie allein, zu zweit oder bis zu fünft unterwegs sind.

04:35 Uhr

Herzlich willkommen auf unserem Liveticker zum Auftakt der «stillen» Fasnacht 2021! Kein Urknall, keine Fasnachtsumzüge und kein Treiben in den Gassen – so ruhig war der Auftakt in die fünfte Jahreszeit wohl noch nie. Dennoch halten wir Sie hier über alle Neuigkeiten zur wohl aussergewöhnlichsten Fasnacht aller Zeiten auf dem Laufenden.

Bruder Fritschi und seine Fritschene dürfen dieses Jahr nicht an die Fasnacht.

Bruder Fritschi und seine Fritschene dürfen dieses Jahr nicht an die Fasnacht.

Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 4. Februar 2021)