Stipendien aus dem Schulhausverkauf

Lernende in kaufmännischen Berufen können im Kanton Schwyz neue Stipendien erhalten. Interessant ist die Herkunft dieser Gelder.

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Präsident Jean-Jacques Strüby mit den Stiftungsräten Bernhard Schuler, Erwin Zurfluh und Richard Bingisser (v. l.). (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Präsident Jean-Jacques Strüby mit den Stiftungsräten Bernhard Schuler, Erwin Zurfluh und Richard Bingisser (v. l.). (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Der Kaufmännische Verein (KV) verkaufte letztes Jahr sein Schulhaus an der Riedstrasse in Schwyz sowie seinen Anteil an der Kollegi-Turnhalle dem Kanton Schwyz. Der Kanton führt bekanntlich seit 2008 die KV-Schule und zahlte dem Verein für die beiden Liegenschaften 5,4 Millionen Franken. «Nach der Tilgung der Hypothekarschulden blieben uns 4,5 Millionen Franken», sagt Jean-Jacques Strüby vom früheren Kaufmännischen Verein. Sein Verein fusionierte inzwischen mit dem KV Luzern. Die 4,5 Millionen Franken aus dem Liegenschaftsverkauf waren aber nicht Gegenstand der Fusion, sie wurden vielmehr in eine neue Stiftung eingebracht. Sie trägt den Namen Bildungsfonds des KV Schwyz und stellte sich am Dienstag erstmals der Öffentlichkeit vor.

Bildungsfonds zahlt Beiträge

Der Bildungsfonds will ab sofort Jugendliche und Erwachsene aus dem Kanton Schwyz unterstützen, die im kaufmännischen Bereich eine Ausbildung absolvieren möchten. Dem Fonds stehen dazu jedes Jahr 100 000 bis 200 000 Franken zur Verfügung, die ausgeschüttet werden können. Möglich sind ergänzende Beiträge zu den Stipendien, zu Studiendarlehen, Schulgeldbeiträge, Beiträge an die Lehrmittel oder für Sprachaufenthalte. Dazu müssen die Interessenten ein Gesuch an den Bildungsfonds des KV Schwyz einreichen.

Bert Schnüringer

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