STOOS: Darum wird die Stoos-Bahn 8 Millionen teurer

Fehlschüsse aus dem nahen Selgis sind nicht die einzige Sorge der Stoosbahn-Planer. Probleme macht ihnen auch der Gütertransport.

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Verlad eines Gütercontainers in der Talstation Schlattli auf die Stoosbahn. Der Güterverkehr spielt bei der Stoosbahn eine wichtige Rolle. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Verlad eines Gütercontainers in der Talstation Schlattli auf die Stoosbahn. Der Güterverkehr spielt bei der Stoosbahn eine wichtige Rolle. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Bis gegen 32 Millionen Franken solle die neue Gondelbahn vom hinteren Schlattli auf den Stoos kosten. Noch vor einem Jahr hatte die Bauherrin, die Schwyz-Stoos-Fronalpstock AG (SSSF) von «nur» 24 Millionen Franken gesprochen.

Einer der Gründe: Die SSSF konnte 2008 die erforderlichen Überfahrtsrechte für die neue Bahn nicht bekommen. Also suchte das Unternehmen für die Bergstation einen neuen Standort.

Dann machte der wichtige Güterverkehr Probleme. Eigentlich sollten den Personengondeln bei Bedarf unten Lastgondeln angehängt werden. Pro Jahr werden mit der Bahn etwa 7000 Tonnen Güter transportiert. Nun erhält die Bahn spezielle Lastgondeln.

Inzwischen gibt es ein neues Problem: Fehlschüsse vom Schiessplatz Selgis können das Seil oder Gondeln der neuen Bahn treffen. Offen ist derzeit, ob die SSSF deswegen ihr Projekt noch einmal völlig neu überarbeiten muss.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.