STOOS: Der Pannenlift fährt wieder – eine Böe soll schuld gewesen sein

Der Sessellift, von dem am Mittwoch ein leerer Sessel heruntergefallen war, ist wieder in Betrieb. Eine Windböe soll die Panne verursacht haben – und der Umstand, dass der Mehrpersonen-Sessel leer war.

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Der Sessel in Richtung Fronalpstock stürzte am Mittwoch auf den Boden. (Bild: Leserreporter 20 Minuten)

Der Sessel in Richtung Fronalpstock stürzte am Mittwoch auf den Boden. (Bild: Leserreporter 20 Minuten)

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch um 11.15 Uhr: Während der Fahrt löste sich von der Sesselbahn zum Fronalpstock ein Sessel und stürzte rund ein Dutzend Meter tief auf den Boden. Die Anlage wurde vorübergehend ausser Betrieb genommen. Am Freitag soll der Lift wieder regulär laufen.

Untersuchungsbehörden und Hersteller sind in Ihren Abklärungen zum Schluss gekommen, dass eine sehr kurzfristig aufgekommene Windböe wesentlich zu dem Ereignis beigetragen habe. Man nimmt an, dass «sich der Sessel nicht vom Seil gelöst hätte, wenn er mit Personen besetzt gewesen wäre und dadurch ein höheres Gewicht gehabt hätte».

Genaue Angaben zum Unfallhergang können die Stoosbahnen in Ihrer Mitteilung allerdings nicht machen: Die detaillierten Untersuchungen der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle nähmen noch Zeit in Anspruch.

Nach der Prüfung durch Experten der Herstellerfirmen ist der Sessellift für den weiteren sicheren Betrieb freigegeben. Deshalb wird die Anlage ab sofort wieder in Betrieb genommen. Bis die Untersuchungen abgeschlossen sind, wollen die Stoosbahnen die Anlage bei windigen Verhältnissen nicht betreiben.

Beim Unfall befanden sich rund 15 Passagiere auf der Anlage am Fronalpstock. Der Lift wurde daraufhin angehalten. In langsamer Fahrt wurden die verbleibenden Gäste auf der Anlage zur Bergstation gefahren.

pd/cv