STOOS: Kehrichtdeponie: Sanierung wird sehr teuer

Im Sommer 2007 spülte ein Unwetter alten Kehricht vom Stoos ins Tal. Jetzt hat die Gemeinde teure Folgen zu tragen.

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Ein Rind schnuppert an einem der zu Tal geschwemmten Kehrichtstücke. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Ein Rind schnuppert an einem der zu Tal geschwemmten Kehrichtstücke. (Archivbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Gemeinde Morschach muss eine alte Kehrichtdeponie im Helltobel auf dem Stoos vollständig ausräumen. Es geht dabei um den Stöösler Haushaltkehricht, der bis in die Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts unterhalb der Ringstrasse ins Helltobel geworfen wurde. Dort sollen in diesem Sommer die im Tobel liegenden etwa 2000 Kubikmeter «Güsel» mit einem Schreitbagger ausgehoben und abtransportiert werden. Dazu wird eine Materialseilbahn vom Helltobel zur 1400 Meter entfernten Suworowstrasse hinunter gebaut. Diese aufwändige Entsorgung soll bis zu 1,2 Millionen Franken kosten.

Der Grund für die teure Sanierung liegt zwei Jahre zurück: Am 6. August 2007 war ein sehr starkes Unwetter über dem Stoos niedergegangen. Es liess Bäche an Stellen fliessen, wo sonst keine sind. Ein solcher Unwetterbach riss im Helltobel die Erdabdeckung über der dortigen früheren Stöösler Kehrichtdeponie weg. Das Wasser spülte alten «Güsel» ins Tal.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.