STOOS: Lawinenniedergang: Wer bezahlt die Retter?

Der Lawinen-Niedergang auf dem Stoos verlief glimpflich. Wer aber kommt für die Kosten auf und wie ist das Einsatzdispositiv geregelt? Die Rega steht im Zentrum.

Erhard Gick
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Alles muss blitzschnell gehen. Mitglieder der Rettungskolonne SAC Mythen werden mit dem Rega-Helikopter ins Einsatzgebiet geflogen. (Bild: Kapo SZ)

Alles muss blitzschnell gehen. Mitglieder der Rettungskolonne SAC Mythen werden mit dem Rega-Helikopter ins Einsatzgebiet geflogen. (Bild: Kapo SZ)

Bei einem Lawinenunglück wie am Sonntag auf dem Stoos sind die Prioritäten klar geregelt. «Bei einem Lawineneinsatz zählt jede Minute, da die Überlebenschancen nach 45 Minuten rapide sinken. Darum bietet die Rega in jedem Fall sofort die notwendigen Mittel auf. Dazu gehören nicht nur die eigenen Helikopter, sondern auch die SAC-Hundeführer, die SAC-Retter und allenfalls kommerzielle Helikopterunternehmen. Wichtig ist, dass alle Luftrettungsmittel über eine Stelle koordiniert werden», sagt Wanda Pfeifer, Mediensprecherin der Rega.

Am Sonntag verlief auch der Einsatz der Rettungskolonne SAC Sektion Mythen reibungslos, wie Patrick Herger, Rettungschef bestätigt. «30 Mann standen unsererseits im Einsatz», sagt Herger.

Wie Mediensprecher Florian Grossmann der Kantonspolizei Schwyz am Montag auf Anfrage mitteilte, haben sich seit Sonntag keine neuen Erkenntnisse mehr ergeben. «Deshalb konnte die Suchaktion am Sonntagabend um 19 Uhr beendet werden.»

Das Lawinenereignis hat auch hohe Kosten verursacht. Diese dürften voraussichtlich von der Rega und von der Alpinen Rettung Schweiz übernommen werden.

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