STOOS: Trinkwasser muss nicht mehr abgekocht werden

Vergangene Woche erkrankten 88 Personen im Bergdorf Stoos an Noroviren. Nachdem das Trinkwasser während drei Tagen abgekocht werden musste, gibt der Kantonschemiker wieder grünes Licht.

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In Hochdorf kam es zu einem Unterbruch der Trinkwasserversorgung. (Symbolbild: Keystone)

In Hochdorf kam es zu einem Unterbruch der Trinkwasserversorgung. (Symbolbild: Keystone)

Noroviren sorgten im Bergdorf Stoos vergangene Woche zur Erkrankung von 88 Personen. In der Folge musste das Trinkwasser abgekocht werden. Dies ist nun ab sofort nicht mehr nötig, wie der Kantonschemiker Daniel Imhof am Freitagmorgen mitteilte.

Die Resultate einer Analyse des Trinkwassers erlaubt nun dessen Freigabe ohne ausserordentliche Massnahmen. Das Trinkwasser kann bedenkenlos konsumiert werden.

Vor einer Woche waren etliche Schüler und Lehrer einer Schule aus dem Kanton Schwyz sowie weitere Personen an Durchfall und Erbrechen erkrankt. Zunächst gingen die Behörden von einer Lebensmittelvergiftung aus. Am Mittwoch teilte das Laboratorium der Urkantone mit, dass der Norovirus für die Erkrankungen verantwortlich ist.

pd/chg