STOOSBAHN: Jetzt müssen 40 Millionen aufs Tapet

Die technischen Voraussetzungen für die neue Stoosbahn sind gegeben. Die Finanzen bereiten den Sportbahnen aber noch Kopfzerbrechen.

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Die Innsbrucker Hungerburgbahn als Vorbild: Schwenkbare Passagiergondeln gleichen die wechselnde Hangneigung aus. (Bild pd)

Die Innsbrucker Hungerburgbahn als Vorbild: Schwenkbare Passagiergondeln gleichen die wechselnde Hangneigung aus. (Bild pd)

40 Millionen Franken soll die neue Standseilbahn vom hinteren Schlattli auf den Stoos kosten. Die Hälfte dieser grossen Investition möchte der Verwaltungsrat der Sportbahnen Schwyz-Stoos-Fronalpstock (SSSF) der öffentlichen Hand überbinden. Dabei ist vorgesehen, dass die Gemeinde Morschach für diese neue Grunderschliessung ihres Gemeindeteils Stoos 5 Millionen Franken einbringt. Weitere 5 Millionen Franken werden vom Bezirk Schwyz erwartet. 10 Millionen Franken erhofft sich das Unternehmen als bedingt rückzahlbares Darlehen. Rückzahlbar wäre dieser Kantons- und Bundesbeitrag, sobald die SSSF mit ihrer neuen Standseilbahn Gewinne erzielen würde.

Mit Morschach und dem Bezirk Schwyz wird derzeit für Herbst 2011 ein Termin gesucht, an dem die entsprechende Urnenabstimmung stattfinden kann. Zumindest in Morschach wird dieser Urnengang auch für die Abstimmung zur Umzonung benutzt.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.