Stoosbahnen erringen wichtigen Teilerfolg

Gegen die Vergabe der öffentlich ausgeschriebenen Strecke der neuen Standseilbahn Schwyz-Stoos wurde Beschwerde eingereicht. Nun hat das Verwaltungsgericht Schwyz die Vergabe der Stoosbahnen AG in allen wesentlichen Belangen gestützt.

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So soll die Bergstation der neuen Stoosbahn dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung Stoosbahnen AG)

So soll die Bergstation der neuen Stoosbahn dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung Stoosbahnen AG)

Das Los 5 (gesamte Strecke von «Puffer zu Puffer») der neuen Stoosbahn wurde im Juni 2012 öffentlich ausgeschrieben. Nach eingehender Prüfung der zwei eingereichten Offerten wurde der Auftrag September der Arge Implenia/Vetsch zugesprochen. Daraufhin reichte die unterlegene Arge Vanoli/Gasser/Schelbert im Oktober eine Beschwerde gegen die Vergabe beim Verwaltungsgericht Schwyz ein.

Wie die Stoosbahnen am Donnerstag mitteilten, stützt nun das Verwaltungsgericht Schwyz in allen wesentlichen Belangen die Vergabe der Stoosbahnen AG. Somit wurde die Beschwerde abgewiesen und das Los 5 kann nun mit der Arge Implenia/Vetsch umgesetzt werden. -

«Der Verwaltungsrat der Stoosbahnen AG ist sehr erleichtert über diesen Entscheid und sieht sich in der mit grösster Sorgfalt erfolgten Bewertung der Offerten bestätigt», heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Entscheid noch nicht rechtskräftig

Die Beschwerdeführer können den Entscheid des Verwaltungsgerichts Schwyz ans Bundesgericht weiterziehen. Die Stoosbahnen hoffen jedoch, dass «dies nicht erfolgen wird und wir somit bald mit den Bauarbeiten zu Los 5 starten können.»

pd/zim