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STOOSBAHNEN: Weniger Missbrauch dank des Fotos

Wer beim Schlattli mit einer Saison- oder Mehrtageskarte das Drehkreuz zur Stoosbahn passiert, erscheint am Bildschirm. Gesicht und Name sind deutlich erkennbar.
Dank des «öffentlichen» Bildschirms beim Eingang der Stoosbahn getrauen sich nicht mehr so viele Passagiere, Karten zu übertragen. (Bild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Dank des «öffentlichen» Bildschirms beim Eingang der Stoosbahn getrauen sich nicht mehr so viele Passagiere, Karten zu übertragen. (Bild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Wintersportler, die in Muotathal beim Schlattli die Stoosbahn benutzen, können von wildfremden Menschen mit Namen und Vornamen angesprochen werden. Auf den Bildschirm, der oben neben dem Eingang montiert ist, erscheinen gross für ein paar Sekunden nämlich Gesicht und Name eines jeden Bahnbenutzers, der eine Jahres-, Saison- oder Mehrtageskarte (ab fünf Tagen) besitzt.

Diese Art der Ticketkontrolle macht sich offenbar bezahlt: «Der Missbrauch mit nicht übertragbaren Karten ist stark zurückgegangen», erklärt Bruno Lifart, Verwaltungsrats-Delegierter der Sportbahnen Schwyz-Stoos-Fronalpstock AG.

Bis jetzt ist nur eine «öffentliche» Kamera im Einsatz. Ob der Datenschutz diese zulässt, wird noch abgeklärt. Bei den Ski- und Sesselliften sieht das Personal die Fotos in den Kommandohäuschen. Das gleiche System werde auch in verschiedenen anderen Skigebieten angewendet.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.

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