STRAFANZEIGE: Bruno Frick will nichts gewusst haben

Gegen den früheren CVP-Ständerat Bruno Frick läuft ein Strafverfahren. Der Schwyzer beteuert jedoch, er habe eine weisse Weste.

Léa Werheimer
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Bruno Frick (links, hier während einer Debatte im Ständerat im Jahr 2007) sieht einem Strafverfahren «mit grosser Gelassenheit» entgegen. (Bild: Keystone)

Bruno Frick (links, hier während einer Debatte im Ständerat im Jahr 2007) sieht einem Strafverfahren «mit grosser Gelassenheit» entgegen. (Bild: Keystone)

Fabian Kühner, Leiter der Schwyzer Staatsanwaltschaft, bestätigte gestern einen Bericht der «Schweiz am Sonntag», wonach gegen Frick ein Verfahren «wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung» pendent ist. Konkret geht es dabei offenbar um Geschäfte aus dem Jahr 1999 einer Firma in Altendorf, in der Frick zum damaligen Zeitpunkt Verwaltungsratspräsident war.  Pikant an der Sache ist, dass der Bundesrat nichts davon wusste, als er den ehemaligen Schwyzer CVP-Ständerat in den Verwaltungsrat der Finanzmarktaufsicht Finma wählte. Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) will mit Frick und der Finma in den nächsten Tagen in dieser Sache das Gespräch suchen, wie gestern EFD-Sprecher Roland Meier erklärte.

Frick gibt sich «gelassen»

Frick betont in einer Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung, er habe von der Strafanzeige erst am letzten Freitag erfahren. Er bestreite die Vorwürfe «in allen Teilen». Er habe damals richtig und »zum Schutz der betroffenen Aktiengesellschaft» gehandelt und sehe einem allfälligen Strafverfahren «mit grosser Gelassenheit» entgegen. Daher sieht Frick derzeit auch keinen Anlass, auf das Mandat als Finma-Verwaltungsrat zu verzichten. 

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