STRAFGERICHT: Hat der Überfall tatsächlich stattgefunden?

Ein bisher Unbescholtener soll einen brutalen Überfall begangen haben. Er will absolut nichts davon wissen. Das Gegenteil beweisen kann ihm niemand.

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Raub, Nötigung und Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden dem 25-Jährigen, der am Donnerstag vor dem Schwyzer Strafgericht stand, vorgeworfen. Er habe den angeblichen Geschädigten vorher nie gesehen und wisse von nichts, antwortete er kategorisch auf all die Fragen der Richter. Der bisher Unbescholtene wirkte betroffen und etwas verloren auf seinem Stuhl.

Dem mehrfach vorbestraften angeblichen Opfer und seinem alkohol- und drogenabhängigen Bruder schenkte die Staatsanwaltschaft mehr Glauben als dem angeklagten Eisenleger aus Serbien-Montenegro. Daher soll dieser ins Gefängnis. Ganz anders betrachtet sein Verteidiger die Situation und bringt mit den Details der vorangegangenen Befragungen interessante Fakten auf den Tisch. Letztendlich fragte er: «Fand dieser Überfall überhaupt statt?»

Daniele Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.