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STRAFGERICHT: Messerstecherei: War es Notwehr?

Warum hat ein Biologieprofessor mit einem Messer zugestochen? Es war vorsätzliche Tötung, sagt der Staatsanwalt. Von Notwehr spricht der Verteidiger.
Innenansicht eines Gerichts. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Innenansicht eines Gerichts. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Täter wie Opfer stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien. Der Angeklagte, seinerzeit Biologieprofessor, floh wegen des Balkankrieges vor 20 Jahren in die Schweiz. Das Opfer, ein einschlägig bekannter Rechtsbrecher, hatte ein Verhältnis mit der Tochter des Angeklagten. Als sorgender Vater wollte dieser seine Tochter vom Umgang mit dem Opfer schützen. Das eskalierte in einer nächtlichen Fehde, bei der der Angeklagte mit einem Küchenmesser fünfmal auf das Opfer einstach.

Dafür verlangte die Staatsanwaltschaft vier Jahre unbedingt für versuchte vorsätzliche Tötung oder eventuell schwere Körperverletzung. Der Pflichtverteidiger verlangte einen Freispruch. Das Gericht wird nun die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft mit den Ausführungen der Verteidigung abwägen müssen. Das Urteil wird den Parteien schriftlich zugestellt.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.

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