STRAFGERICHT: Nur aus Angst mit dem Messer zugestochen?

Ein junger Mann aus Somalia muss vor dem Schwyzer Strafgericht verantworten. Ihm wird vom Staatsanwalt versuchte Tötung vorgeworfen.

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Vor einem Jahr hat ein junger Mann aus Mogadischu, Somalia, in einer Asylunterkunft in Küssnacht einen Landsmann bei einem Streit mit einem Messer verletzt. Vor dem Strafgericht sagte er am Donnerstag, dass er das Messer aus lauter Angst eingesetzt habe.

Dies will ihm der Staatsanwalt nicht glauben, klagte ihn der versuchten vorsätzlichen Tötung an und fordert eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren. Dem Verteidiger schien diese Anklage absurd. Er wies mehrmals darauf hin, dass die Klinge des Messers bloss 11 Zentimeter lang gewesen sei und die Stichwunde nur knapp einen Zentimeter Tiefe aufgewiesen habe.

Das Urteil erfolgt schriftlich.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.