STRAFGERICHT: Seine Sexsucht endet für sie im Spital

Am Freitag wurde ein 32-jähriger Mann zu 15 Monaten bedingt verurteilt. Er kann sich angeblich jedoch nicht an die Tat erinnern.

Sandro Portmann
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Der Angeklagte bestellte sich eine tabulose Prostituierte (Symbolbild Neue LZ).

Der Angeklagte bestellte sich eine tabulose Prostituierte (Symbolbild Neue LZ).

Das Gericht sprach am Freitag einen gebürtigen Schweizer der mehrfachen Tätlichkeit, der mehrfachen einfachen Körperverletzung, der sexuellen Nötigung sowie der versuchten Vergewaltigung schuldig. Er erhielt eine bedingte Freiheitsstrafe von 15 Monaten und eine Busse von 300 Franken. Ausserdem verordnet ihm das Gericht eine ambulante und kontrollierte medikamentöse Behandlung gegen die Sexsucht.

An der Fasnacht 2012 hatte sich der Angeklagte eine tabulose Prostituierte bestellt. Als sie sich bei ihm zu Hause von ihm jedoch nicht ins Gesicht urinieren liess, schlug er mehrmals zu. Die Nachbarin hörte die schreiende Frau und alarmierte die Polizei. Anschliessend dokumentierten Ärzte mehrere Verletzungen, auch im Intimbereich. An die Tat konnte sich der Angeklagte jedoch nach eigenen Angaben gar nicht erinnern. Und sein Verteidiger plädierte auf Schuldunfähig wegen zu hohem Alkoholwert.

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