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STRAFGERICHT: Vater verletzt mit Ahle Freund der Tochter

Um eine Familientragödie ging es am Freitag im Schwyzer Strafgericht. Dabei spielten zwei Religionen die zentrale Rolle.
Innenansicht eines Gerichts. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Innenansicht eines Gerichts. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Angeklagt war ein älteres Ehepaar aus der Osttürkei, das schon seit Jahren in der Schweiz lebt. Beide sind syrisch-orthodoxen Glaubens, also Christen. Als solche waren sie in ihrer türkischen Heimat eine Minderheit, die in Angst vor Übergriffen durch die islamische Mehrheit lebte. «Es gab ständig Gewalt gegen uns», sagte die Ehefrau den Richtern. Und ihr Ehemann: «Wir haben immer noch Angst vor diesen Menschen.» Darum sei es für das Elternpaar schlimm gewesen, als die einzige Tochter erklärt habe, ihr Freund sei Muslim.

Die Versionen darüber, was beim fatalen Aufeinandertreffen der vier im März 2007 genau passierte, gingen vor Gericht auseinander. Der Vater erklärte, den zu einer Ahle geschliffenen Schraubenzieher nur zur Verteidigung eingepackt zu haben. Den Tathergang, bei dem der Freund der Tochter leicht verletzt wurde, wurde von der Anklage als Tötungsversuch taxiert. Die Forderung: Fünf Jahre Freiheitsstrafe und für die Mutter wegen Mittäterschaft deren drei. Das Urteil steht noch aus.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.

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