STRASSE SCHWYZ-MUOTATHAL: Nun setzt das Departement Dampf auf

Am «Horärank» wurden Ingenieursarbeiten ohne vorherige Ausschreibung vergeben. Dafür nennt jetzt das Baudepartement seine Gründe.

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Muotathaler demonstrierten am 21. März in Schwyz für einen Tunnel durch den «Horä». (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Muotathaler demonstrierten am 21. März in Schwyz für einen Tunnel durch den «Horä». (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Die Wogen in Muotathal und am «Horärank» gingen im Frühjahr hoch. Gegen seinen Willen musste das Bauamt schliesslich die Projektierung auch eines Kurztunnels am «Horä» an die Hand zu nehmen.

Vor zwei Wochen stand im Amtsblatt, dass die Projektarbeiten für einen Kurztunnel für 359'706.80 Franken an eine Ingenieur-Unternehmung in Bern vergeben worden war. Worauf eine Kleine Anfrage eingereicht wurde: Warum ging der Auftrag an eine Firma in Bern?

«Der Zustand der heutigen Bausubstanz lässt keine weiteren Verzögerungen zu», hält jetzt das Baudepartement fest. Die Rahmenbedingungen vor der Arbeitsvergebung: Er sollte an eine renommierte schweizerische Ingenieursunternehmung gehen. Und sie darf kein Auftragsverhältnis mit dem Baudepartement haben. Und nur gerade eine Ingenieurs-Unternehmung habe alle Voraussetzungen erfüllt.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.