STRASSENBAU: Bund fordert leistungsfähigen Zubringer

Der Autobahnanschluss in Wollerau soll vom Zentrum ins Gebiet Öltrotte verlegt werden. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) unterstützt das Vorgehen, verlangt aber, dass «ein leistungsfähiger Zubringer» realisiert wird.

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Der heutige Autobahnanschluss Wollerau. (Bild: Bundesamt für Strassen)

Der heutige Autobahnanschluss Wollerau. (Bild: Bundesamt für Strassen)

Ziel der Verschiebung des Autobahnanschlusses ist es, Wollerau vom Verkehr zu entlasten. Das ursprüngliche Projekt sah vor, dafür einen neuen Autobahnzubringer zu bauen, zu dem auch der 420 Meter lange Fällmistunnel gehörte. Dieses Projekt scheiterte aber 2010 in Freienbach an der Urne.

Eine Voruntersuchung zur Umweltverträglichkeit zeigte auf, dass ein Zubringer ohne Fällmistunnel und mit Stegacker-Brücke grundsätzlich möglich sei.

Diese Einschätzung teile auch das ASTRA, schreibt das Schwyzer Baudepartement in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Ergebnisse der Voruntersuchung nicht abschliessend und noch detaillierte Abklärungen nötig seien.

Dies geht aus den Gesprächen über die Verkehrsplanung im Bezirk Höfe hervor, die Vertreter von Kanton und Gemeinden im März mit dem ASTRA geführt hatten.

In einem nächsten Schritt wird der Kanton ein Planungsbüro mit der Durchführung einer detaillierten Umweltverträglichkeitsprüfung für einen neuen Autobahnanschluss Wollerau ohne Fällmistunnel beauftragen. Der Bericht soll Anfang 2016 vorliegen. Auch dieses Vorgehen unterstützt das ASTRA.

Weiter teilte das Baudepartement mit, dass der Autobahnanschluss Halten vom Halb- zum Vollanschluss ausgebaut werden. Das Vorprojekt soll bis zum Sommer vorliegen.

sda