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STRASSENBAUPROJEKT: «Ussä-Umä» doch nicht definitiv

Die Lösung für das Projekt Horärank schien in Stein gemeisselt, da sorgt ein Steinschlag für neuen Wirbel. Die Tunnel-Variante wird erneut geprüft.
Im Bereich des Schlattli-Parkplatzes der Stoosban soll der Horärank-Tunnelausgang liegen. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Im Bereich des Schlattli-Parkplatzes der Stoosban soll der Horärank-Tunnelausgang liegen. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

«Endlich hat das Seilziehen um die Muotathalerstrasse ein Ende», sagte Muotathals Gemeindepräsident Ernst Betschart vor rund sieben Monaten. Die Strecke zwischen Bierkeller und Schlattli soll saniert und ausgebaut werden, hiess es damals. Die Tunnel-Variante war endgültig vom Tisch.

Was Betschart nicht ahnen konnte: Als am vergangenen Silvester mehrere Steinbrocken auf die Strasse donnerten und dabei zwei Autos nur knapp verfehlten, wurde das Tunnelprojekt plötzlich wieder aktuell.

Sanierung und Tunnel zu teuer
Eine Initiantengruppe aus Muotathal und Illgau fordert den Kanton dazu auf, die Alternative zur «Ussä-Umä»-Lösung nochmals zu prüfen. Beim Kanton äussert man sich diplomatisch zum Vorstoss der Initiativgruppe. «Die ?Ussä-Umä?-Variante ist weit entwickelt und gut durchdacht», sagt Kantonsingenieur Franz Gallati. Aber: «Ich verstehe die Bedenken der Initianten.»

Der Kanton hat sich im letzten September auch aus wirtschaftlichen Gründen für die «Ussä-Umä»-Lösung entschieden. Die Sanierung der Strasse würde Kosten von etwa 40 Millionen Franken verursachen. Beim Tunnel wären es doppelt so viele.

Dringender Handlungsbedarf besteht schon jetzt
Sollte der Tunnel tatsächlich kommen, müsste die Strasse um den Horärank für den Langsamverkehr trotzdem offen gehalten werden, sagt Gallati. Das verursacht weitere Kosten, «was die Sache nicht einfacher macht.»

Schon heute besteht auf der Muotathaler Strasse dringender Handlungsbedarf. Sie ist in einem schlechten Zustand. «Falls wir das ?Ussä-Umä?-Projekt nicht realisieren können, sind wir trotzdem gezwungen, jetzt etwas zu unternehmen», bestätigt Gallati.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.

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