STRASSENVERKEHR: Die erste grosse Reisewelle rollt an

Am Wochenende beginnen in 19 Schweizer Kantonen, im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sowie in der nördlichen Provinz der Niederlande die Sommerferien. Dies führt wie jedes Jahr zur ersten grossen Ferienreisewelle Richtung Süden und zu Staus auf der Nord-Süd-Achse.

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Die Autos stauten sich auch dieses Wochenende zu beiden Seiten des Gotthardtunnels. (Bild: Keystone)

Die Autos stauten sich auch dieses Wochenende zu beiden Seiten des Gotthardtunnels. (Bild: Keystone)

Das grösste Verkehrsaufkommen wird ab Freitagmittag bis weit in die Nacht sowie am Samstag zwischen 4 und 18 Uhr erwartet. In der Nacht von Freitag auf Samstag kann der Stau vor dem Gotthard-Nordportal in Göschenen sogar die ganze Nacht lang bestehen bleiben.

Die Fahrt über den Gotthardpass als Ausweichroute empfiehlt sich derzeit nur am Wochenende. Während der Woche kommt es in der Schöllenenschlucht zwischen Göschenen und Andermatt wegen einer Baustelle zu Verkehrsbehinderungen.

Weitere Behinderungen werden auf der A2 im Bereich des Belchen-Tunnels, im Dauerbaustellenbereich der A1/A2 zwischen den Verzweigungen Härkingen und Wiggertal sowie vor Grenzübergangen erwartet.

In der Westschweiz wird die A1 zwischen Lausanne und Genf, die A9 zwischen Lausanne und Martigny sowie die Simplonpassstrasse stark befahren sein, wie der Verkehrsdienst Viasuisse am Mittwoch in einer Mitteilung schrieb.

Alternativrouten benützen

Als Alternative zur A2 schlägt Viasuisse die San Bernardino-Route über die A13 von Chur nach Bellinzona, die Fahrt über den Grossen St. Bernhard vom Wallis nach Aosta in Norditalien oder das Verladen des Fahrzeuges am Lötschberg vor.

Viasuisse empfiehlt zudem, die Fahrt in den Urlaub um ein bis zwei Tage nach vorne oder nach hinten zu verschieben oder schon in der Nacht loszufahren.

sda