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STRASSENVERKEHR: Zukunft des Willerzellerviadukts wird doch noch einmal überprüft

Nun wird die Zukunft des über den Sihlsee führenden Willerzellerviadukts doch noch einmal überprüft - von einer neu eingesetzten Fachgruppe. Dabei soll keine Variante von vornherein ausgeschlossen werden, auch nicht ein Willerzellerviadukt für den Motorfahrverkehr.
Fachgruppe soll die Zukunft des Willerzellerviadukts nochmals prüfen. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Fachgruppe soll die Zukunft des Willerzellerviadukts nochmals prüfen. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Seit gut vier Jahren laufen die Verhandlungen über die Neukonzessionierung des Etzelwerks zwischen der SBB als Betreiberin und den Konzessionsgebern, den Kantonen Schwyz, Zürich und Zug sowie den Bezirken Einsiedeln und Höfe.

Die SBB möchte alle Anlagen, die sie nicht zur Stromproduktion benötigt, an die Konzessionsgeber abgeben. Dazu zählt auch der ein Kilometer lange Willerzellerviadukt, die direkte Strassenverbindung von Willerzell nach Einsiedeln. Das Bauwerk müsse dringend saniert oder ersetzt werden, was laut Regierung über 80 Millionen Franken kosten dürfte.

Der Kanton Schwyz und der Bezirk Einsiedeln hatten im November bekanntgegeben, dass sie den Viadukt deswegen nicht übernehmen wollen. Sie verwiesen darauf, dass in kurzer Entfernung zum Willerzellerviadukt der 2014 eröffnete neue Steinbachviadukt als Alternative zur Verfügung stehe.

Dagegen formierte sich aber Widerstand in der Bevölkerung. Die Kommission "Pro Viadukt Willerzell" reichte am Mittwoch eine Petition mit über 3500 Unterschriften für den Erhalt der Autoverbindung über den Viadukt ein, wie der "Bote der Urschweiz" am Donnerstag berichtete.

Ebenfalls am Donnerstag teilte das Schwyzer Umweltdepartement mit, dass sich mit dem Beginn der Verhandlungen gezeigt habe, dass der Zukunft des Willerzellerviadukts "eine besondere Bedeutung" zukomme. Deshalb werde dieser Aspekt nun zusätzlich in einer Arbeitsgruppe vertieft.

Die Fachgruppe hat die Aufgabe, die Grundlagen für die Instandstellung und allfällige Ergänzungen des bestehenden Willerzellerviadukts aufzuarbeiten. Sie soll die möglichen Varianten unter baulichen und rechtlichen Aspekten prüfen, insbesondere auch hinsichtlich der entstehenden Kosten.

Dabei sei keine Variante von vornherein ausgeschlossen, heisst es in der Medienmitteilung weiter - "auch nicht ein Willerzellerviadukt für Motorfahrzeugverkehr". Die zukünftige Erschliessung von Willerzell werde durch dieses Vorgehen nicht vorentschieden. (sda)

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