Streit um das Sattler Abwasser

Bis 2012 ist der Gemeinde Sattel ihre Kläranlage bewilligt. Es drängt sich ein Neubau auf. Das Amt für Umweltschutz ist dagegen. Jetzt muss wohl die Regierung entscheiden.

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Die Gemeinde Sattel muss nach einer neuen Lösung für ihre in die Jahre gekommende Kläranlage suchen. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Die Gemeinde Sattel muss nach einer neuen Lösung für ihre in die Jahre gekommende Kläranlage suchen. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Die Gemeinde Sattel benötigt eine neue ARA. «Die Bewilligung für die bestehende Anlage reicht bis 2012», sagt der zuständige Sattler Gemeinderat, Vizepräsident Josef Föhn. Sattel möchte einen Neubau, und der müsste in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden. Das Amt für Umweltschutz des Kantons Schwyz (AfU) ist da aber anderer Meinung und hält in einer Verfügung fest, dass Sattel sein Abwasser via Steinen der ARA Schwyz zuleiten kann.

Nimmt man die Auslegeordnung des Kantons, rückt die Umweltschutzgesetzgebung in den Vordergrund. Bei der Gemeinde ist es die Eigenständigkeit. Für die ARA Sattel gibt es momentan tatsächlich diese Pattsituation. Bisher hat nur das AfU seine Bewertungen abgegeben. «Es wird wohl zu einem politischen Entscheid kommen, und möglicherweise muss die Regierung in diesem Fall entscheiden», glaubt Gemeindevizepräsident Josef Föhn. Dieser Weg bahnt sich an, da keine der beiden Seiten freiwillig auf ihren Vorschlag verzichtet. Ein solcher Entscheid kann dann immer noch als letzter Schritt vor das Verwaltungsgericht gebracht werden.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.