STREUSALZ: Volle Salzlager dank mildem Winter

Würde es schneien, dann käme auch viel Streusalz zum Einsatz. Dem ist nicht so. Die Lager sind voll und das freut nicht nur die Staatskasse.

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In Ingenbohl-Brunnen wurden am Dienstag rund 400 Tonnen Salz mit der Bahn aus den Rheinsalinen Basel nachgeliefert und per Camion in den Stützpunkt gefahren. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

In Ingenbohl-Brunnen wurden am Dienstag rund 400 Tonnen Salz mit der Bahn aus den Rheinsalinen Basel nachgeliefert und per Camion in den Stützpunkt gefahren. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Der bisher milde Winter wirkt sich jetzt im Kanton Schwyz auch auf den Streusalzverbrauch positiv aus. «Unsere Streusalzlager sind voll, der Verbrauch war bisher gering», sagt Robert Michel, Strassenmeister des Kreises 1, innerer Kantonsteil. In einem heftigen Winter würde man fast die doppelte Menge Streusalz benötigen, rechnet Michel vor. «Bis Ende Dezember haben wir auf den Kantonsstrassen 286 Tonnen verstreut. Bei einem Winter mit viel Schnee ist es die doppelte Menge.»

Weniger Salz auf den Schwyzer Strassen freut auch die Schwyzer Staatskasse. Der Kanton Schwyz wendet jährlich rund 3,7 Millionen Franken für das Salz auf. Dieser Betrag dürfte geringer ausfallen. Kommt hinzu, dass sich die Streusalzpreise im Keller befinden.

«Eine Tonne Streusalz kostete beim Einkauf in diesem Sommer rund 156 Franken. Kauft man jetzt im Winter, so sind es rund 180 Franken», so Strassenmeister Robert Michel. Vor einem Jahr waren die Preise deutlich über 200 Franken. Weniger Salz bedeutet aber nicht nur eine geringere Belastung der Staatskasse, damit wird auch die Natur entlastet.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.