STROMVERSORGUNG: Strommarkt als Einnahmequelle des Kantons?

Der Kanton könnte im Stromwesen Geld verdienen. Davon zeigen sich drei Kantonsräte überzeugt.

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Eine Hochspannungsleitung. (Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Eine Hochspannungsleitung. (Symbolbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Vorstoss ging am Mittwoch an die Schwyzer Staatskanzlei. Er trägt den Titel «Einnahmen im Stromwesen verwirklichen». Das Postulat fordert die Schwyzer Regierung auf, die Interessen des Kantons im neu liberalisierten Strommarkt wahrzunehmen. Denn das neue Stromversorgungsgesetz gebe den Kantonen eine neue Möglichkeit zum Geldverdienen in die Hand. Die Kantone könnten nämlich durchaus von den Durchleitungsgebühren profitieren, welche die Betreiber der Hochspannungsleitungen oder Überlandnetze neuerdings erhalten.

Unterzeichnet ist der Vorstoss von den drei Märchler Kantonsräten Fritz Bruhin, Adrian Oberlin und Marcel Buchmann. Sie verweisen auf einen Passus im neuen Stromversorgungsgesetz des Bundes. Dort steht: «Die Kantone bezeichnen die Netzgebiete der auf ihrem Gebiet tätigen Netzbetreiber.» Die Kantone können also gemäss Stromversorgungsgesetz ein Kantonswerk gründen, vom bisherigen Netzbetreiber das Verteilnetz erwerben und dieses betreiben.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.