Student zeigt für Zuger Firma Sparpotenzial auf

Energie in Gebäuden besser zu nutzen, wird wichtiger. Landis+Gyr will in diesem Markt wachsen – mit Unterstützung der Hochschule.

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Der Student Pascal Walther. (Bild: pd)

Der Student Pascal Walther. (Bild: pd)

Wie kann ich die vorhandene Energie in Gebäuden noch effizienter nutzen? Mit dieser Frage hat sich Pascal Walther als erster Diplomand des neuen Studiengangs «Master of Science in Engineering» an der Hochschule Luzern beschäftigt. Konkret forschte er an der Weiterentwicklung des Bereichs «Smart Metering». Darunter versteht man Messsysteme, die detaillierte Angaben über den Stromverbrauch ermitteln und anzeigen. «Energiebezüger wie Privathaushalte und die Industrie erhalten durch die Messgeräte Informationen über ihren Energieverbrauch», sagt Pascal Walther (26). Entscheidend sei es, dass dadurch Ineffizienzen sowie Sparpotenzial entdeckt werden können.

Die Entwicklung eines Systems, das bei einem Haus die ermittelten Energieverbrauchsinformationen genau aufschlüsselt und für den Benutzer grafisch aufbereitet, damit dieser das Optimierungspotenzial einfach und verständlich sieht, war Bestandteil von Pascal Walthers Masterarbeit. «Während dem Diplomlehrgang an der Hochschule Luzern konnte ich mich intensiv in das Thema Gebäudeintelligenz vertiefen, welches die beiden Bereiche Informatik und Elektronik verknüpft.» Dabei arbeitete der Student eng mit der im Bereich intelligente Messsysteme tätigen Zuger Traditionsfirma Landis+Gyr zusammen. Pascal Walther forschte vor allem in den Feldern intelligente Vernetzung von Zählerinfrastrukturen und der Erkennung von elektrischen Geräten.

eme/sab